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Aktuelles der 1. Damen

Spielberichte:

 

 

14.01.2017

 

Wieder „nur“ ein Punkt

 

 

Nächste knappe 3:2 Auswärtsniederlage für die Volleyballerinnen der VSG Stederdorf/Wipshausen: Gegen die Mannschaft vom TSV Thiede verlor das Team von Trainer Ulrich Herrmann nach 5 umkämpfen Sätzen im Tiebreak. Nach der 3:2 Niederlage gegen den VfL Wolfsburg ist dies die 2. knappe Niederlage in Folge von der die VSG zumindest einen Punkt für die Tabelle mitnehmen kann.

Die Vorzeichen für das Spiel waren jedoch nach dem Ausfall der beiden Liberas Svenja Conrad und Frauke Wagner alles andere als optimal.

„Zum Glück kann ich meine Spielerinnen flexibel einsetzen“, stellte Trainer Ulrich Herrmann zufrieden fest. So übernahm Diagonalangreiferin Christin Wieder die Aufgabe als Libera. „Sie steigerte sich von Satz zu Satz und machte in der Annahme sowie in der Abwehr ein starkes Spiel“,  lobte Mitspielerin Berit Iwanowski.

Im 1. Satz agierten die beiden Mannschaften auf Augenhöhe, vor allem da der TSV Thiede viele Eigenfehler produzierte. So hatte die VSG zwischenzeitlich die Nase vorne, bis es zu dem von der VSG gefürchteten letzten Abschnitt des Satzes kam. „Bis zum 20. Punkt spielen wir guten Volleyball – danach ist die Konzentration meist nicht ausreichend und wir machen leichte Fehler. Im ersten Satz hat uns das den Satz gekostet“, ärgerte sich Ulrich Herrmann. So drehte der TSV Thiede mit einer starken Aufschlagserie den Satz und entschied ihn mit 25:21 für sich.

Mit reichlich Ehrgeiz im Bauch, den nächsten Satz für sich zu entscheiden überzeugte die VSG vor allem mit einer guten Blockarbeit und schaffte es den Vorsprung mit 25:23 ins Ziel zu retten.

Im 3. Satz leistete die VSG Stederdorf/Wipshausen sich wieder eine Talfahrt. „Zu viele einfache Bälle wurden uns durch die erfahrenen Spielerinnen von Thiede ins Feld gelegt“, monierte Trainer Ulrich Herrmann. Nur selten schaffte es die VSG selbst die Lücken im gegnerischen Feld zu finden.

Zur alten Stärke zurück fand die VSG im 4. Satz: Die eingewechselten Carmen Janke und Lena Küpper legten beeindruckende Aufschlagserien hin. „Mit genügend Druck im Aufschlag lief es auch vorne im Angriff“, freute sich Diagonalspielerin Carmen Janke nach dem Spiel. Der zwischenzeitlich deutliche Vorsprung von 12 Punkten wurde mit einem 25:16 ins Ziel gebracht und der Tiebreak musste die Entscheidung bringen, ob die VSG zwei oder wieder nur einen Punkt mit nach Stederdorf und Wipshausen nehmen würde.

Zum Seitenwechsel im Tiebreak sah es jedoch gar nicht aus: Mit einem 2:8 wechselten die Spielerinnen die Seite. Doch der Wechsel tat den Spielerinnen der VSG anscheinend mehr als gut: Punkt für Punkt kämpfte sich das Team von Ulrich Herrmann wieder heran bis zu einem Stand von 12:13. Doch die Aufholjagd wurde nicht belohnt und am Ende konnte sich der TSV Thiede bei einem Endstand von 15:13 über 2 Punkte freuen. Enttäuschte Gesichter bei der VSG – da wäre mal wieder mehr drin gewesen.

 

09.12.2017


Ertragloser Fight

 

Die VSG belohnt sich nicht für einen kämpferischen dritten Satz

 

Giesen steht zu Recht oben in der Tabelle und zeigt der VSG ihre Defizite im Block und Angriff auf. Zu selten schafften es deren Zuspieler die eigenen Angriffe freizuspielen und mit eigenen schnellen Angriffen zu punkten.

Die VSG schaffte es in den ersten beiden Sätzen mit den angriffsstarken Grizzlys mitzuhalten. Dies allerdings nur bis zur jeweiligen Satzmitte. Danach gerieten die VSG-Spielerinnen immer wieder unter Druck, während der TSV weiterhin mit gezielten Angriffen und druckvollen Aufschlägen überzeugte. Giesen gab keinen Ball in der Abwehr verloren und sicherte sich damit die ersten beiden Sätze.

Im dritten Satz kämpfte sich die VSG zurück ins Spiel: Der Block war stabil und die Verteidigung konnte sich so besser orientieren. Bis zum 19:18 hatte die VSG sogar die Nase vorne, doch der TSV setzte sich konzentriert mit einem 25:23 durch.

In manchen Phasen des Spiels wurde deutlich, dass die VSG mit dem TSV mithalten konnte. Umso ärgerlicher ist das 0:3 und der damit weitere untere Tabellenstand.

Jetzt heißt es „abhaken“ und nächste Woche in Wolfsburg mit voller Konzentration Punkte nach Hause nehmen. CW

 

03.12.2017

Gute Matches, verdienter Pokalsieger

 

Bericht zur Verbandspokalendrunde

 

Die im Verbandspokal 2017 erfolgreichsten Damenmannschaften des Nordwestdeutschen Volleyball-Verbandes maßen sich in der Endrunde des Verbandspokals am 1. Advent in der Halle des Ratsgymnasiums in Peine.

Neben Gastgeber, VSG Stederdorf/Wipshausen I, traten die GfL Hannover II und die Tecklenburger Land Volleys an. Am Vortag hatte die Mannschaft SV Alemannia Salzbergen noch kurzfristig abgesagt. „Wir sind uns bewusst, dass wir in dieser Konstellation der Außenseiter sind, da Tecklenburg sowie Hannover in ihren Verbandsligen um den Aufstieg mitspielen“, berichtete VSG-Spielerin Stephanie Luttkus. „Wir möchten trotzdem den Fans gute Volleyballspiele präsentieren und für den anstehenden Ligaspielbetrieb Selbstvertrauen sammeln.“

Bedingt durch den Wintereinbruch in Niedersachsen und die lange Anreise der Gäste konnte das 1. Spiel, GfL Hannover II gegen die Tecklenburger Land Volleys erst verspätet um 10:15 Uhr starten. Doch trotz der langen und anstrengenden Anreise wirkten die Spielerinnen aus Tecklenburg alles andere als müde. Hellwach und voller Konzentration gaben sie den Spielerinnen aus Hannover keine Chance ins Spiel zu kommen, druckvolle Aufschläge und Angriffe, sowie eine sichere Annahme sicherten ihnen den ersten Satz mit 25:18, auch dank einiger Eigenfehler der Hannoveranerinnen. Auch den zweiten und somit entscheidenden Satz sicherten sich die Volleyballerinnen aus Tecklenburg mit einer überzeugenden Spielweise und einem Spielstand von 25:19. Vielen Dank an dieser Stelle an Bernd Naas für das Übernehmen des 1. Schiedsrichters!

Beim zweiten Pokalspiel an diesem Tag standen sich die Gastgeberinnen aus Stederdorf/Wipshausen den Spielerinnen aus Hannover gegenüber. Da die Diagonalspielerinnen Lena Küpper und Jennifer Imm am Sonntag aus privaten Gründen leider fehlten, erhielt VSG-Spielerin Christin Wieder das Vertrauen des Trainer-Gespanns Till Vollhardt und Uli Herrmann auf der Diagonalposition. Dieses Vertrauen enttäuschte sie nicht und setzte besonders im ersten Satz mit guten Angriffen Akzente. Aber auch die anderen Spielerinnen um Kapitänin Vivien Wagner kämpften gegen die Hannoveranerinnen und erzielten aus einer guten Annahme heraus Punkt um Punkt. Bei einem knappen Satz auf Augenhöhe hatte die VSG beim Stand von 27:26 einen Satzball, gab diesen jedoch durch eine unglückliche Schiedsrichterentscheidung ab. Danach war die Konzentration nicht mehr ausreichend und die GfL sicherte sich mit 29:27 den Satz. Im zweiten Satz entwickelte sich das Spiel erneut zu einem Krimi, auch da die Spielerinnen der VSG aus vermeintlich leichten Situationen keine Punkte fabrizieren konnte. Die GfL konnte sich dadurch leicht absetzen, doch die Einwechslung der variablen VSG-Spielerin Carmen Janke schaffte Sicherheit in der Annahme und bis zum 20:22 für die GfL war noch alles offen. Dann setzte sich der Favorit jedoch gegen die Gastgeber durch und beendete den Satz und das Spiel mit 22:25. „Natürlich ist die Enttäuschung da, besonders da die Sätze so eng ausgingen“, gestand VSG-Mittelblockerin-Tanja Gerth nach dem Spiel. „Da wäre mehr drin gewesen!“

Aber gegen die Spielerinnen aus Tecklenburg hatten die VSG-Spielerinnen noch eine Chance an diesem Tag Spielpraxis gegen einen starken Gegner zu sammeln und die durch den Schnee angereisten VSG-Anhänger mit einem spannenden Match zu unterhalten. Von Anfang an wurde jedoch deutlich: Die Tecklenburger Volleyballerinnen nahmen auch das Spiel gegen den Außenseiter VSG Stederdorf/Wipshausen ernst und machten mit einem starken Beginn klar, wohin der Pokal am Nachmittag reisen sollte. Doch nach einem 5:0 für die Gäste aus Tecklenburg kämpften sich die Spielerinnen der VSG ins Spiel. Katharina Bublitz-Winkelmeier feierte in diesem Spiel nach ihrer Babypause ihr Comeback und überzeugte besonders durch ihren starken Block. Durch die guten Annahmen von der leicht angeschlagenen Sarah Schmidtke konnte Zuspielerin Stephanie Luttkus ihre Angreifer optimal einsetzen und Christin Wieder verwertete die Bälle am Netz sowie über Hinterfeld. Auch das Zusammenspiel der beiden Liberos funktionierte, sodass Frauke Wagner die harten Angriffsschläge der Tecklenburgerinnen entschärfen konnte und Svenja Conrad die erste Annahme wirksam übernahm. Auf Augenhöhe begegneten sich nun die beiden Mannschaften. Über den gesamten Satz hinweg schenkten sie sich keine Punkte. Durch eine starke Aufschlagserie von Stephanie Luttkus lag die VSG auch kurzzeitig vorne, am Ende beendeten die Tecklenburger Land Volleys den starken Satz mit 25:23. Nach diesem guten Satz setzten sich jedoch die Tecklenburger Land Volleys deutlich im zweiten Satz mit 25:12 durch. Die druckvollen Aufschläge der Favoriten machten es den VSG-Spielerinnen schwer eine gute Annahme und somit einen erfolgreichen Angriff zu produzieren und waren der VSG in allen Spielelementen überlegen. Die Tecklenburger Land Volleys wurden somit verdient Sieger der Endrunde des Verbandspokals des Nordwestdeutschen Volleyball-Verbandes.

VSG-Trainer Uli Herrmann sah jedoch das Positive: „Wir haben gut gespielt und haben eine Verbesserung zum letzten Saisonspiel gezeigt. Jetzt heißt es in der Liga nächste Woche gegen die TSV Giesen Grizzlys und übernächste Woche gegen den VfL Wolfsburg die gezeigten Leistungen abzurufen und Auswärtspunkte zu sammeln.“

 

 

18.11.2017

Ohne Angriff keine Punkte!

 

VT Südharz – VSG Stederd./Wipsh. 3:1 (25:22; 19:25; 25:17; 25:20)

 

Den K2 beherrschen! Der geneigte Volleyballer verbindet diese Aussage nicht mit einer Bergtour, sondern hinter der Abkürzung steht, den gegnerischen Angriff anzunehmen, und mit dem eigenen Angriff zu punkten.

 

Dieses gelang uns beim Gastspiel im Harz leider überhaupt nicht. Durch den lang erkämpften 3:2 Sieg des Gastgebers über den MTV Gifhorn im ersten Spiel hatten wir uns ein wenig Hoffnung gemacht, dass die Harzer Kräfte etwas schwinden würden. Doch der Gastgeber zog im zweiten Spiel einen stichhaltigen Joker aus dem Ärmel. Eine zum etwas älteren Semester gehörende erfahrene Außenangreiferin mit der Trikotnummer 50 zog das gesamte Spiel an sich, und brachte unsere Block- und Abwehrspieler zur Verzweiflung. Nicht, dass wir körperlich unterlegen waren, doch fand Sie im Block, als auch in der Abwehr punktgenau die Löcher, die sich dort auftaten.

 

Das positive an diesem Spieltag war unsere erste Annahme. Doch leider vermochten wir nur in seltenen Fällen diese durch gelungene Zuspiel und Angriffsaktionen in Punkte umzusetzen. Eine Handvoll schnell gespielter Bälle von Sarah Schmidtke und Berit Iwanowski über Außen reichen nicht aus um ein Punktepolster aufzubauen. Einzig im zweiten Satz konnte wir im Aufschlag den Druck machen, den wir uns vorgenommen hatten, und zwangen den Gegner in einen Rückstand, der bis zum Satzende ausreichte. Doch bereits im folgenden Satz gingen zu viele eigene Aufschläge ins Netz, und Südharz übernahm wieder das Zepter. Schade auch, dass viele lange Ballwechsel nicht zu unseren Gunsten ausgingen, und so die Moral der Truppe zunehmest sank.

 

Um die Wahrheit zu sagen: Dieses Spiel hätten wir gewinnen können und auch müssen. Denn durch diese Niederlage sind wir mitten im Abstiegskampf angekommen. Gut, dass uns bis zum nächsten Ligaspieltag drei Wochen Zeit bleibt, um die Wunden zu lecken und das Selbstvertrauen wieder aufzubauen. Den Pokalspieltag am 3.12. nutzen wir, um uns ohne Druck zurück auf die richtige Bahn zu bringen. Dass wir mehr können als momentan abgerufen wird, ist jedem Spieler bewusst. UH

 

24.10.2017

Die Pflicht ruft!

 

In der noch jungen Saison konnten sich die Mädels der 1. Damen noch nicht mit Ruhm bekleckern, da sie in den vergangenen zwei Auswärtsspielen stark ersatzgeschwächt an den Start gehen mussten.

Doch an diesem Wochenende soll sich das Blatt wenden. Bis auf Kathie, der wir sehr herzlich zur Geburt ihrer Tochter gratulieren, ist der Kader komplett vertreten und hoch motiviert die Punkte in Peine zu belassen.

 

Einfach wird es allerdings nicht, da beide Gastmannschaften bereits in der letzten Saison Bekanntschaft mit unserem Ratsehallen Eispalast gemacht haben, und mit leeren Händen von dannen ziehen mussten.

Daher werden sowohl die Gäste aus Giesen als auch aus Westercelle alles daran setzten bei uns zu punkten.

Im ersten Spiel werden wir auf den vermeintlich leichteren Gegner aus Westercelle treffen.  Das letzte Aufeinandertreffen in eigener Halle liegt zwar schon etwas länger zurück, doch in der Erinnerung und in den Videoanalysen waren die Angreifer nicht unbeherrschbar. Gerade wenn wir es schaffen ein schnelles Spiel aufzubauen, konnte die Abwehr vielfach überrascht werden.

Mit Giesen, dem zweite Gegner des Tages könnten wir mehr Mühe bekommen, da unserer Überraschungseffekt aufgebraucht ist, und Giesen sich mental auf unsere niedrige Halle einstellen wird. Auch die sehr gute athletische Ausbildung der Spielerinnen wird uns die Sache nicht leichter machen. Daher müssen wir versuchen mit druckvollem Aufschlagspiel einen geordneten Spielaufbau zu unterbinden, und die Gastgeschenke des Gegners eiskalt ausnutzen.

Leider sind am Samstag alle Stederdorfer Mannschaften zu Auswärtsspielen unterwegs, so dass wir auf Freunde und Verwandte angewiesen sind, die uns den Rücken stärken. Doch bisher konnten wir uns immer auf den siebten Spieler verlassen.

 

24.09.2017

Vertretung auf der Bank Co-Trainer Till Vollhardt

Klare Sache

SG VoBa Münden - VSG Stederd./Wipsh.          3:0  (25:10 25:15 25:21) 

 

Mit leeren Händen und hängenden Köpfen kamen wir am frühen Nachmittag aus Hann. Münden zurück. Der ersehnte Auswärtssieg lässt weiter auf sich warten.

Dabei standen die Weichen gut. Mit 10 angereisten Spielerinnen und unserem Co-Trainer Till Vollhard an unserer Seite starteten wir hochmotiviert in den ersten Satz. Bis zum Punktestand von 8:9 hielten wir gut mit. Doch mit einer Aufschlagserie des Gegners verloren wir den Faden und gaben den ersten Satz mit 25:10 ab.

Unbeeindruckt vom ersten Satz schlug Sarah Schmidtke bis zum 8:0 auf, welche auch im gesamten Spiel durch konstant gute Abwehr.- und Angriffsarbeit überzeugte. Leider brach abermals die Annahme ein,  Aufschläge landeten im Netz oder waren nicht hart genug platziert ebenso wie unseren Angriffsbällen. Folglich ging Satz zwei auch ohne große Anstrengungen der Gastgeberinnen nach Münden.
Eine beherzte Ansprache unseres Trainers erreichte uns leider nicht. Selbst gut überlegte taktische Wechsel führten nicht zum Erfolg obwohl der letzte Satz zumindest mit 20 erreichten Punkte am besten verlief.

Nun haben wir vier Wochen Zeit um an unserer Leistung zu arbeiten, damit wir am Heimspieltag endlich unsere ersten Punkte bejubeln können.

 

18.09.2017

Niederlage zum Saisonstart

 

MTV Gifhorn - VSG Stederd./Wipsh.I        3:0 (25:19 25:15 26:24)

 

Mit dem MTV Gifhorn hatten wir gleich am ersten Spieltag einen sehr starken Gegner vor uns. Dieses Spiel mussten wir zudem mit ungewohnter Aufstellung meistern. Denn nicht nur Zuspielerin Vivien Wagner, die sich beim Training einen Bänderriss zugezogen hatte fiel aus, sondern auch Zuspielerin Stefanie Luttkus konnte heute nicht dabei sein. Somit übernahm Berit Iwanowski diesen Job und schlug sich auch sehr gut. Ein großes Dankeschön gilt auch Carmen Janke, die uns heute tatkräftig unterstützt hat und natürlich Vivien Wagner, die uns trotz Verletzung coachte. Obwohl wir ganz gut ins Spiel gestartet waren mussten wir den ersten Satz mit 19:25 abgeben. Unsere Probleme hatten wir vor allem in der Annahme durch die sehr gut platzierten Aufschläge des Gegners. Im zweiten Satz ließen wir uns leider genau durch diese Aufschläge weiter unter Druck setzen. Trotz eines anfänglichen Gleichstandes (8:8) konnten wir nicht konstant mithalten. Viel Blockarbeit musste heute besonders auf der zwei geleistet werden, da die gegnerische Außenangreiferin einen harten Angriff hatte und einige Bälle longline in unserem Feld platzierte. Auch gingen nun einige Aufschläge von uns ins Netz, sodass dieser Satz etwas klarer ausfiel. Und somit mussten wir leider auch den zweiten Satz an die Gegner abgeben (15:25). Sicherlich war es auch die Aufregung gegen den Absteiger aus der Oberliga zu spielen, die uns etwas aus dem Konzept brachte, dennoch zeigten wir insgesamt eine solide Leistung. Und dass wir doch Chancen haben gegen den MTV Gifhorn zeigten wir schließlich im dritten Satz. Unser Kampfgeist war nun endgültig geweckt und trotz Rückstandes kämpften wir uns immer wieder aufs Neue heran. Der letzte Satz war eine knappe Entscheidung, die leider nicht zu unseren Gunsten ausfiel (24:26), dennoch muss man sagen, dass es ein gutes Match war und alle eine gute Leistung gezeigt haben.

Es spielten: Janette Möllering, Carmen Janke, Inna Schweda, Svenja Conrad, Christin Wieder, Lena Küpper, Sarah Schmidtke, Berit Iwanowski, Frauke Wagner, Tanja Gerth, Jennifer Imm

23.03.2017

 

Saisonfinale der 1. Damen in der Ratsehalle!

 

Einmal im Jahr müssen die Mädels der VSG1 die Spannung bist auf die Spitze treiben. In den letzten zwei Jahren war es die jeweils die gewonnene Aufstiegsrelegation, diesmal ist es das Saisonfinale in eigener Halle. Hitchcock hätte nicht bessere Akteure wählen können. Die VSG ist sozusagen die Bulette (Stephie möge mir verzeihen) auf dem sechsten Tabellenplatz. Mit einem Punkt Abstand nach oben empfangen wir das Team Schaumburg, und einem Punkt weniger die SG Münden auf dem Abstiegsrelegationsplatz. Die Brisanz an der Sache ist, dass alle drei Teams noch auf den siebten Tabellenplatz abrutschen können, und somit in die Relegation müssen.

Erster Gegner ist, pünktlich um 15 Uhr das Team Schaumburg. Leider mussten wir im Hinspiel eine vermeidbare Niederlage nach einer 2:0 Satzführung einstecken. Daher haben wir einiges wieder gut zu machen, und werden alles geben um schon im ersten Spiel den Klassenerhalt zu sichern. Aber Schaumburg wird sich nicht kampflos ergeben, den im Fall einer Niederlage und einem Sieg von Münden muss Schaumburg nachsitzen.

Auch gegen SG Münden gab es in der Hinrunde eine knappe 2:3 Niederlage. Allerding lag hier der Gegner mit 2:0 in Führung. Das heißt auch hier brennen wir auf eine Revanche und wollen die drei Punkte in Peine behalten. Personell können wir leicht durchatmen, da wie in den letzten Jahren, Carmen zum Saisonfinale nochmal die Knieschützer hochzieht, und uns auf der Mittelposition unterstützt. Daher sind mehrere Aufstellungsvarianten möglich, um den Gegner zu verunsichern. Die letzten Trainingseinheiten haben gezeigt, dass alle Spielerinnen voll motiviert sind und auf das Saisonfinale brennen. Für die Statistiker noch ein Satz: Die VSG Eisköniginnen haben von ihren 24 Heimspielen seit der Saison 14/2015 22 gewonnen. Die letzten 15 Spiele in Folge in ihrem Eispalast Ratsehalle. Möglich war dieses nur durch die Unterstützung der treuen Fangemeinde. Leider sind fast alle MTV und VSG Mannschaften am Samstag ebenfalls im Einsatz, so dass wir auf Freunde, Verwandte, Bekannte, und Gönner bauen. Die Politik mobilisiert in diesem Fall die „Nichtwähler“. Wir locken alle Interessierte mit Kaffee und Kuchen in die Halle. Die Mädels versprechen Hochspannung und kulinarische Köstlichkeiten. Im Anschluss lassen wir den Saisonabschluss gebührend ausklingen.

 

VSG zu Hause ungeschlagen

 

Klassenerhalt direkt gesichert

VSG I – Team Schaumburg                     3:0

(25:22; 25:22;25:15)

VSG 1 – SG Volleyball Münden              3:2

(25:16, 21:25; 25:21; 16:25; 15:10)

 

Die Brisanz in den Begegnungen war allen Akteuren an diesem Tag anzumerken. Die Gäste aus Schaumburg rückten mit einem kompletten Kader von 12 Spielerinnen zum entscheidenden Saisonfinale in die Ratsehalle ein. Doch auch die Mädels der VSG brauchten sich nicht zu verstecken. Leider musste Libera Svenja kurzfristig krankheitsbedingt absagen, so dass Christin Wieder gemeinsam mit Frauke Wagner auf der Liberaposition agierte. Um maximale Flexibilität im Block und Zuspiel zu erreichen brauchten wir neben Stephie eine zweite Diagonalspielerin. Diese fanden wir in Andrea Kaup, die als Überraschung extra für diesen Spieltag aus dem fernen Coesfeld angereist kam, um die Mannschaft auf der Diagonalposition zu unterstützen. Wenn es brennt ruft man die Feuerwehr. Die Feuerwehr kam dann auch noch zu zweit, da neben Andrea auch Carmen wieder zum finalen Schlag ausholte. So fühlten wir uns gut vorbereitet als der erste Spielzug angepfiffen wurde. Natürlich konnten wir uns auf unsere Hardcorefans verlassen die sich mit den Gästen ein eindrucksvolles Trommelduell lieferten. Mitte des Satzes konnten wir einen kleinen Vorsprung heraus arbeiten, doch Schaumburg gab nicht nach und hielt den Abstand konstant. Auf beiden Seiten gab es kleine Aufschlagserien, die vom Gegner wieder aufgeholt wurden. Erst als der 25. Punkt für die VSG abgepfiffen wurde konnten wir wieder durchatmen.

Der Gewinn des ersten Satzes brachte leider keine Sicherheit ins eigene Spiel, so lagen wir zur Satzhälfte mit zwei Punkten hinten den Gästen. Gut, dass Vivien Wagner mit einer sehr guten Serie von fünf Aufschlägen das Blatt wendete und wir diesen Vorsprung ins Ziel retteten. Jetzt nur noch ein Satz und der direkte Klassenerhalt war geschafft. Auch der dritte Satz war umkämpft und entschied sich wieder in der zweiten Satzhälfte. Diesmal war es Lena, die sehr platzierten Aufschlägen und viel Spielübersicht entscheidend zum Satzerfolg beitrug. Der verdiente Spielgewinn und somit der direkte Klassenerhalt wurde durch eine homogene Mannschaftsleistung auf allen Spielpositionen erreicht.

 

Das zweite Spiel gegen SG Volleyball Münden sollte nun zur Kür werden. Dies klappte auch im ersten Satz recht gut, da die Gäste nicht so recht ins Spiel kamen und von unseren platzierten Aufschlägen oft in Bedrängnis gebracht wurden. Durch den eindeutigen Sieg waren wir uns dann doch zu sicher und ließen den Gegner allmählich ins Spiel kommen. Münden durfte keinen weiteren Satz abgeben um die Relegation zu umgehen. Daher spielten sie mit erhöhtem Risiko, dass mit dem Satzgewinn belohnt wurde. Im dritte Durchgang fanden wir sehr spät ins Spiel zurück und konnten uns erst beim Stand von 19:19 entscheidend, auch durch einige zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen absetzen. Für Münden war die Sache somit gelaufen, doch der vierte Satz ging nach dem Motto „jetzt erst recht“ wieder an die Gäste. Eine einfühlsame Ansprache vor dem letzten Satz rüttelte die VSG Mädels dann doch wieder wach, da es das Ziel war die grandiose Heimbilanz nicht abreißen zu lassen. So entwickelte sich für die letzten 15 Punkte ein anschauliches Spiel, und ein verdienter Sieg für die Eisköniginnen. Wir wünschen den sympathischen Gästen aus Münden eine erfolgreiche Relegation und würden uns freuen sie in der nächsten Saison wieder als Gäste im Eispalast begrüßen zu können.

Damit ist eine sehr emotionale Saison vorüber gegangen, die viel Substanz gekostet hat. Gut, dass uns zum Schluss nicht die Puste ausgegangen ist, und auf die Feuerwehr Verlass ist. DANKE!

 

13.02.2017

 

VSG kann auch auswärts gewinnen!

 

VSG Hannover II – VSG Stederdorf/Wipshausen    0:3

(19:25; 18:25; 20:25)

 

Der Stein, der allen vom Herzen fiel, war von Hannover bis Peine zu hören. Noch lauter war allerdings der anschließende Jubelgesang der Stederdorfer VSG Mädels über den ersten Auswärtssieg in der zu Ende gehenden Spielzeit.

Die Vorzeichen für die wichtige Begegnung im Kampf um den Klassenerhalt waren allerdings nicht sehr rosig. Auf der Mittelblockposition zeichnete ein massives Problem ab, da beim Abschlusstraining nur noch Tanja ihre Einsatzbereitschaft meldete. Daraufhin wurden alle Aufstellungsvarianten und Möglichkeiten durchgespielt. Die glückliche Fügung, dass das langjährige Stederdorfer Gewächs Carmen Janke momentan ohne Spielberechtigung für einen anderen Verein zur Verfügung stand, und sich spontan bereit erklärte einzuspringen, lies alle aufatmen.

Der Gastgeber VSG Hannover demonstrierte im ersten Spiel gegen MTV Grone seine Aufschlagstärke eindrucksvoll. Der erste Satz ging klar an die Gastgeber. Doch im Verlauf des Spiels gewann Grone die Oberhand und siegte 3:1.

Wir gaben zu Beginn unseres Spieles die Devise aus, uns nicht von Hannover in die Abwehr drängen zu lassen. Die Vorgabe klappte im ersten Satz nur bedingt, den Hannover zog mit 14:5 davon. Erst als Carmen zum Aufschlag ging, beeindruckte sie mit einer sechser Aufschlagserie, und fand die Löcher im gegnerischen  Annahmeriegel zielsicher. Gut, dass Sarah Schmidtke zu ihrer Aufschlagstärke zurück fand und uns ebenfalls sieben Punkte näher zum Satzgewinn brachte. Die Aufschlag- Annahmeschlacht im ersten Satz war gewonnen als Tanja Gerth die letzten fünf Aufschläge verwertete. Das in den letzten Spielen arg vermisste Selbstvertrauen war zurück gekehrt. Auch im zweiten Satz konnten wir uns erst durch sieben Zielaufschläge von Carmen auf 8:15 absetzen. An den zum Teil unkonventionell geschlagenen Angaben verzweifelten die Gastgeberinnen mehr und mehr. Nicht die Schlaghärte, sondern die Präzision machte den Unterschied aus. Leider ließen wir zum Satzende die Zügel wieder etwas lockerer, da andernfalls das Ergebnis noch deutlicher ausgefallen wäre. Im dritten Satz konnten wir früh einen Vorsprung heraus arbeiten der mit 8:19 recht komfortabel ausfiel. Doch mit dem sicher geglaubten Sieg vor Augen, schlich sich eine Annahmeschwäche in unser Spiel ein, die den Gegner auf 15:20 heran brachte. Der entscheidende kuriose Ball, um aus der Schockstarre zu erwachen, war ein elend langer Ballwechsel bei dem beide Teams den Punk mehrfach schon sicher hatten. Auf unserer Seite tupfte das Spielgerät von der bereits am Boden liegenden Vivien noch einmal ab und konnte direkt zum Punkt verwandelt werden. Beim verwandelten Matchball war die Freude grenzenlos, da wir die letzte Chance genutzt hatten den ersten Auswärtssieg einzufahren. Damit ist ein großer Schritt in Richtung des Klassenerhaltes gemacht. Der Relegationsplatz ist schon mal gesichert. Allerdings wollen wir die sehr schwer werdende Relegation durch einen Sieg am abschließende Heimspieltag am 25.03. vermeiden.

 

10.03.2017

 

Letzte Chance zum Auswärtssieg

 

VSG Hannover II – VSG stederdorf/Wipshausen

Nach einer fünfwöchigen Spielpause geht es am 11.03.17 zum Abstiegskandidaten nach Hannover. Mit diesem Spiel beginnt die heiße Phase im Kampf um den direkten Klassenerhalt. Doch wer glaubt, dass Hannover ein sicherer Punktelieferant ist sieht sich getäuscht. Erst am letzten Spieltag trotzten die Mädels aus der Landeshauptstadt dem USC Braunschweig zwei Punkte ab. Diese retten sie zwar nicht mehr vor dem Abstieg, sind jedoch eine Warnung an alle, dass die Punkte nicht verschenkt werden. Leider konnten wir unsere Spielpause nicht so nutzen wie geplant, da viele Ausfälle ein strukturiertes Taktiktraining verhinderten. Den Stammgästen beim Training war aber anzumerken, dass es ihnen ernst ist, und jeder das Maximale herausholen wird. So wurde intensiv am Aufschlag-Annahmekomplex gearbeitet und auch die Kraftausdauer kam nicht zu kurz. Mental werden wir den Focus auf uns selbst setzen und nur auf das nächste Spiel schauen. Endscheidend wird sein, dass wir unsere Lockerheit erhalten, und auch kleine Rückschläge uns nicht aus dem Konzept werfen. Ziel ist es den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen.

 

07.02.2017
Bericht der PAZ:

06.02.2017

Stederdorf lässt wichtige Punkte liegen

 

USC Braunschweig II – VSG Stederd./Wipsh. 3:1

(25:19; 11:25; 25;10; 25:21)

 

Auch das 7. Auswärtsspiel verlor das Team der VSG und ist nun im Endspurt der Saison mitten im Kampf um den Klassenerhalt angekommen. Die durch Ausfälle geschwächte VSG trat nur zu neunt gegen die jungen Braunschweigerinnen an.

Trotz des intensiven Annahme-Aufschlag-Trainings hatte der USC den besseren Start erwischt und setzte die Stederdorferinnen mit harten und platzierten Aufschlägen unter Druck. Der eigene Druck fehlte und es schlichen sich auch einige Aufschlag- sowie Annahmefehler ein, sodass der erste Satz mit 25:19 an das Team aus Braunschweig ging.

Im zweiten Satz machte die VSG von Anfang an Druck schon über den Aufschlag, unter anderem glänzte Tanja Gerth mit einer Serie von starken Aufschlägen, die clever kurz hinter das Netz platziert wurden und harten Aufschlägen zwischen die gegnerischen Spielerinnen.

„Wir haben den USC gar nicht erst ins Spiel kommen lassen“, erläuterte Diagonalspielerin Stephanie Luttkus den deutlichen Satzgewinn von 25:11.

Doch nach der Satzpause wendete sich wieder das Blatt und die Braunschweigerinnen legten alle Kraft in die Aufschläge. Die VSG Volleyballerinnen hatten starke Probleme mit der Annahme, trotzdem erlief Zuspielerin Vivien Wagner fast alle Bälle, jedoch holte sich die Braunschweiger Abwehr die Angriffe der Stederdorferinnen und verwandelte sie in direkte Punkte. Mit 25:10 ging der Satz deutlich an den USC.

Doch die Stederdorferinnen gaben nicht auf. Bis zum Stand von 21:20 hielten sie gut mit, doch dann brach die Annahme wieder ein und bescherte dem USC mit einem 25:21 Satzgewinn den dritten Sieg der Saison.

„Bis zum nächsten Spiel der Saison, hoffe ich, dass alle verletzten und angeschlagenen Spielerinnen wieder fit werden“, berichtet Ulrich Herrmann, Trainer der VSG. „Ich glaube fest an die Leistung meiner Spielerinnen und auch an den noch zu erreichenden Klassenerhalt.“

Das nächste Spiel bestreitet die VSG am 11. März 2017 in Hannover, gegen den Tabellenletzten.

 

31.01.2017
Bericht der PAZ zum Spiel beim VFL Wolfsburg
 


31.01.2016
Bericht der Aller-Zeitung zum Spiel beim VFL Wolfsburg
 

29.01.2017

VSG enttäuscht in Wolfsburg

 

VfL Wolfsburg – VSG Stederd./Wipsh.  3:0
(25:15; 25:17; 25:19)

 

Schon die Spieleröffnung ließ nicht Gutes erwarten. Unser Ziel den Gegner mit druckvollen Aufschlägen aus dem Konzept zu bringen, misslang auf der ganzen Linie. Die ersten drei Aufschlagspieler auf Stederdorfer Seite schlugen ihren ersten Aufschlag ins Netz oder ins Aus. Die Sicherheit, die wir durch gute Aufschläge gewinnen wollten war dahin. Hinzu kam, dass durch Krankheit, Verletzung, Mutterglück und Urlaub uns nur begrenzte Aufstellungsvarianten zur Verfügung standen. Doch leider fehlte es nicht nur im Aufschlag, auch die Annahme zeigte sich an diesem Tag nicht von ihrer besten Seite, und ließ die gewünschte Präzision vermissen. Die Angreifer standen fast immer einem gut gestellten Doppelblock gegenüber und konnten nur sehr selten direkte Punkte erzielen. Wolfsburg hatte seine Hausaufgaben gut gemacht und schlug uns mit den eigenen Mitteln. An diesem Tag fanden wir nicht das richtige Rezept um die Heimmannschaft in Bedrängnis zu bringen. Somit geht der deutliche 3:0 der Gastgeber voll in Ordnung. Uns bleibt nur eine Woche Zeit um unsere Block-Abwehr Abstimmung zu optimieren, denn bereits am Samstag geht es zum USC Braunschweig im Kampf um den Klassenerhalt.

 

23.01.2017

Die Festung Ratsehalle hat standgehalten!

 

Auch die geballte Kraft aus Südniedersachsen konnte am Wochenende die bisher in eigener Halle ungeschlagenen Stederdorfer Volleyballerinnen nicht in die Knie zwingen. Nur der Zweitvertretung des Tuspo Weende gelang es einen Punkt aus Peine zu entführen. MTV Grone hingegen ging komplett leer aus.

 

VSG Sted./Wipsh. – Tuspo Weende            3:2

(25:18; 18:25; 18;25; 25:21; 15:9)

VSG Sted./Wipsh. – MTV Grone                  3:0

(25:13; 25:19; 25:19)

 

Im ersten Spiel der Saison bezogen wir in Weende eine klare 1:3 Niederlage. Daher könnte es sein, dass die Gäste aus Südniedersachen das Rückspiel etwas auf die leichte Schulter genommen hatten. Vielleicht hätte sie ein Blick auf die Stederdorfer Heimspielbilanz werfen sollen, und wären zu dem Schluss gekommen, dass es ein hartes Stück Arbeit bedeutet den Gastgebern Punkte zu entreißen. Denn, wie immer, konnten wir uns auf unsere Fangemeinde verlassen und was gibt es schöneres am Sonntagmorgen zum Kaffee und Brunch in die Ratsehalle zu kommen, und dabei noch hochklassigen Volleyball zu schauen?

Pünktlich um 11 Uhr wurde der erste Ball angepfiffen. Schnell wurde klar, dass unserer Plan den Gegner mit harten Aufschlägen in die Defensive zu drücken, der Schlüssel zu Erfolg sein kann. Bis sich Weende an die unbekannte Umgebung gewöhnt hatte, konnten wir den ersten Satz nach Hause fahren. Doch das Überraschungsmoment hielt nur kurze Zeit an. Weende marschierte im zweiten Satz schnell mit 1:4 davon. Beim 8:8 Ausgleich konnten wir die Gäste noch einmal abfangen, doch fehlte im weiteren Verlauf die Konstanz und Weende zog mit 12:16 davon. Dieser Vorsprung war leider nicht mehr einzuholen und der Satzausgleich zum 1:1 war da. Im dritten Satz konnten unsere Fans leider kein Aufbäumen der VSG Mädels erkennen. Vielmehr ergab man sich dem Gegner, der immer besser ins Spiel kam. Der zwischenzeitlich große Rückstand von 5:13 konnte nur noch in Form eine Ergebniskosmetik zum 18:25 verschönt werden. Doch der vierte Durchgang gehörte wieder uns. Die Aufschläge saßen wieder, und der Stederdorfer Block verdiente seinen Namen wieder. Der Satzerfolg war nie gefährdet, die Führung von Anfang an ausgebaut und nicht mehr abgegeben. Wie schon so oft, musste der Tiebreak entscheiden. Stederdorf startete gut mit einem  5:3 Vorsprung und wechselte mit 8:7 die Seite. Auch die letzte Weender Auszeit beim 11:8 vermochte keine Wende ins Spiel zu bringen. Der Sieg war den Stederdorfern nicht mehr zu nehmen.

 

Die Mädels der VSG hatten sich in der Spielpause vom kräftezehrenden ersten Spiel sehr gut erholt. Anders wäre der Blitzstart im ersten Satz nicht zu erklären gewesen. Die Aufschläge gingen messerscharf über die Netzkante erstickten im Keim den Spielaufbau des Gegners. Mehr als 13 Punkte verbuchte Grone zum Seitenwechsel nicht auf der Habenseite. Auch in den folgenden Sätzen stellte die VSG klar wer in der Ratsehalle regiert. Wieder griff der Block in den entscheidenden Situationen zu und brachte die Angreifer zur Verzweiflung. Auch alle versuchten Zuspielerfinten auf Seiten des MTV fanden in der VSG Abwehr eine dankbare Adresse. Der Sieg war auch dem Ergebnis nach hochverdient und sollte uns für die weiteren Spiele motivieren. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie immer in der Lage ist, sich aus einer Umklammerung zu befreien und ein Spiel drehen kann. Gerade im zweiten Spiel war es wichtig nicht einzubrechen, und in der Spur zu bleiben. Das haben alle Spielerinnen mit Bravour umgesetzt und gezeigt, dass sie auch mit schwierigen Situationen umgehen können. Nochmal ein Dank an die Fans für die große Unterstützung.

 

18.01.2017

 

Festung Ratsehalle wird verteidigt!

 

Am Sonntag ist es endlich wieder so weit. Heimspieltag in der Ratsehalle. Obwohl die Mädels der VSG in den ersten Wochen des Jahres durch Studium und berufliche Prüfungen sehr stark eingebunden waren, gehen wir gestärkt aus den letzten Trainingsabenden in den kommenden Spieltag. Wir hoffen, dass sich Stephie von ihrer Fussverletzung schnell erholt und der Mannschaft wieder zur Verfügung steht. Denn mit Tuspo Weende und MTV Grone (1. und 2. der Tabelle) kommen zwei Hochkaräter in die Fusestadt. Dennoch brauchen wir uns nicht verstecken. Gegen gute Mannschaften, und mit den eigenen Fans im Rücken, lieferten wir in der Vergangenheit unsere besten Ergebnisse ab. Der Schlüssel zu Erfolg wird in der Aufschlagqualität liegen. Wir müssen versuchen den Gegner in die Verteidigung zu drängen um Dankebällen zu erwirken. Dann liegt es an uns mit schnellem Spiel zwingend den Punkt zu machen. Vielleicht können wir auch mit einigen Überraschungen in der Aufstellung zur Verwirrung der Gegner beitragen. Wir werden auf jeden Fall alles geben und in beiden Begegnungen Vollgas geben.

 

12.01.2017

Bericht der PAZ zum Spiel in Han.-Münden:

 

10.01.2017

Große kämpferische Leistung der VSG

 

SG VoBa Münden – VSG Stederd./Wipsh.       3:2 (26:24; 25:15; 20:25; 18:25; 15:11)

 

Trotz einiger Ausfälle und fehlendem Training aufgrund einer ausgefallenen Heizung fuhren die Stederdorferinnen am vergangenen Sonntag nach Hann. Münden. „Schon vor Spielbeginn war uns klar, dass wir um jeden Ball kämpfen und vor allem Druck über die Aufschläge machen müssen“, sagte VSG-Spielerin Stephie Luttkus.

Im ersten Satz wurde schon deutlich, dass es ein spannendes Spiel werden würde. Beide Teams kämpften um jeden Punkt und versuchten Druck durch die Aufschläge und Angriffe zu machen. Doch am Ende gelang dies der Heimmannschaft besser. Der zweite Satz war eine deutliche Talfahrt und nichts schien mehr zu funktionieren. Vor allem in der Annahme hatten die Stederdorferinnen nun Probleme. So ging dieser Satz auch deutlich an Münden.

Doch die Volleyballerinnen aus Stederdorf gaben nicht auf und motivierten sich in der Auszeit nochmal gegenseitig. So ging es im dritten Satz wieder bergauf. „Auch Christin Wieder kam immer besser ins Spiel und Stephie Luttkus stellte den Angreiferinnen gute Pässe“, lobte Trainer Ulrich Herrmann. Durch durchsetzungsstarke Angriffe und Druck bei den Aufschlägen konnte sich die VSG den dritten und den vierten Satz sichern und es ging durch eine kämpferische Aufholjagd in den Tiebreak.

In diesem fehlte den Stederdorferinnen in den entscheidenden Momenten die Angriffskracher. „Wir hätten im fünften Satz mehr Aufschlagdruck machen müssen und die Ballwechsel waren auch einfach zu lang. Dennoch bin ich mit der Leistung heute im Ganzen zu frieden.“, resümierte Herrmann.

Dieses Spiel war eine deutliche Steigerung zu dem letzten Spieltag und daher geht die VSG optimistisch in die nächsten Trainingseinheiten und in das wichtige Heimspiel am 22.01.17, wo mit dem MTV Grone und dem Tuspo Weende II gleich zwei starke Gegner auf die Stederdorferinnen warten.

 

20.12.2016

Bericht der PAZ zum Spiel in Giesen:

18.12.2016

Die Bären zeigten der VSG die Krallen

 

TSV Giesen Grizzlys – VSG Stederd./Wipsh.  3:0 (25:13; 25: 13; 25:9)

 

Das hatten wir uns ganz anders vorgestellt! Wir wollten von Anfang an durch gute Aufschläge den Gastgeber unter Druck setzen. Doch genau das Gegenteil trat ein. Für den TSV waren wir an diesem Tag viel zu harmlos.

So viel wir uns auch mühten, gelang es dem Gast- geber immer wieder sein Spiel aufzubauen, und uns in die Ecke zu drücken. Als einziges Spielelement funktionierte die Annahme einigermaßen. Doch ungenaues Zuspiel und drucklose Angriffe machten es den Bären leicht die Punkte zu erzielen. Leider bleiben wir an diesem Spieltag weit unter unseren Möglichkeiten, was sehr ärgerlich war, da eine stattliche Anzahl an Fans mitgereist war. So eine Leistung liefert man am besten ohne Zeugen ab. Es bleibt uns nur, uns in der kurzen Weihnachtspause zu besinnen und Ursachenforschung zu betreiben. Denn das Volleyballspielen kann keiner verlernt haben. Anerkennend müssen wir dem Gegner zu diesem überzeugenden Sieg gratulieren. Tröstende Worte gab es von Frauke Wagner, die krankheitsbedingt pausieren müsste: Der Weihnachtmann kommt trotzdem!

 

06.12.2016

Bericht der PAZ:

05.11.2016

Erster Auswärtssieg war zum Greifen nah

 

Team Schaumb. - VSG Sted./ Wipsh. 3:2

(15:25, 25:10, 12:25, 26:24, 15:5)

Voller Motivation den ersten Auswärtssieg der Saison zu feiern, fuhren die Volleyballerinnen aus Stederdorf/Wipshausen am vergangenen Samstag nach Helpsen.

Da eine wichtige Außenangreiferin mit Berit Iwanowski durch eine Kopfverletzung fehlte, war eine Umstellung notwendig. Doch trotzdem dominierten die Stederdorferinnen den ersten Satz deutlich und entschieden diesen für sich. Im Zweiten schlichen sich allerdings immer mehr Eigenfehler ein und der Druck im Angriff fehlte. So konnte Schaumburg ihr Spiel aufziehen und gewann diesen Satz. Im dritten Satz fanden die Volleyballerinnen aus Stederdorf dann wieder neuen Mut und neue Energie. Durch gute Aufschläge, einer guten Feldabwehr und Druck in den Angriffen entschieden sie diesen auch deutlich für sich. Der vierte Satz war hart umkämpft und Stederdorf lief immer einem Punkterückstand hinterher, doch sie glichen aus zum 24:24. Dennoch gab es in diesem Satz ein besseres Ende für Schaumburg. Im fünften Satz fand Stederdorf nicht ins Spiel und lag gleich 1:7 zurück. Die Niederlage war dann trotz Kampfesgeist nicht mehr zu verhindern.

Somit konnte Stederdorf auswärts immer noch keinen Sieg feiern. Das Augenmerk liegt nun auf dem TSV Giesen am 18.12.

 

30.11.2016

Vorbricht zum beim Team Schaumburg:

VSG will keine Geschenke verteilen

 

Team Schaumburg - VSG Stederdorf / Wipshausen

 

Das Jahr geht zu Ende, doch die Volleyballerinnen der VSG Stederdorf/Wipshausen stehen bis zu Weihnachtspause noch zwei schwere Aufgaben ins Haus.

Am kommenden Samstag packen wir unsere Bündel und reisen ins 100 km entfernte Helpsen zum Gastgeber Schaumburg. Geschenke werden wir dort allerdings nicht verteilen.

Das Team Schaumburg ist von uns schwer einschätzbar, da wir noch keinen direkten Kontakt hatten. Allerdings handelt es sich um eine sehr erfahrene Mannschaft, die schon einige Jahre in der Spielklasse zugebracht hat.

Doch verstecken brauchen wir uns auf keinen Fall. Wir müssen uns auf unserer Stärken im Aufschlag und Angriff besinnen und von allen Dingen Konstanz ins eigene Spiel bringen.

Wichtig wird sein, dass wir uns selber die Punkte erarbeiten und nicht auf die Fehler des Gegners zu warten.

 

19.11.2016

Bericht der PAZ zum Heimspieltag der 1. Damen:

19.11.2016

VSG besiegt Braunschweig , Hannover und Bayern

 

VSG Sted/Wipsh – USC Braunschweig II        3:0

(25:16; 25:22; 25:18)

VSG Sted/Wipsh – VSG Hannover II                3:3

(26:24; 17:25; 24:26; 25:16; 16:14)

 

Der Heimspieltag in der Ratsehalle verlief ganz nach dem Willen der Zuschauer. Zuerst ein ungefährdeter 3:0 Erfolg über den Erzrivalen aus der Löwenstadt Braunschweig und dann ein 5-Satz Krimi gegen Hannover der alle Zuschauer in seinen Bann zog.

Eigentlich hatten wir vom USC Braunschweig mehr Gegenwehr erwartet, so das einheitliche Resümee der VSG Spielerinnen. Denn beim Warmspielen und Einschlagen am Netz beeindruckten die USC-ler mit schnellem Zuspiel und gekonnten harten Angriffen. Doch der Schlüssel zu Erfolg sollte, wie im Vorfeld bereits vermutet, im Bereich des Aufschlages und der Annahme liegen. Doch gerade in diesen Spielelementen zeigten die VSG Mädels wer Herrn in der Ratsehalle war. Immer wieder feuerte Inna Schweda eine Serie von lang geschlagenen diagonalen Aufschlägen in das gegnerische Feld. Ein konstruktiver Angriffsaufbau war so nur schwer möglich. Hinzu kam das sehr gute Stellungspiel der Blockreihe, die den Angreifern den Schneid abkauften. Ganz kampflos ergab sich der USC jedoch nicht. Immer wieder wurde mit risikoreichen Sprungaufschlägen versucht die Annahme zu knacken, doch besonders Libera Svenja Conrad erwischte einen sehr guten Tag und brachte die Bälle präzise zum Zuspiel. So fiel der Sieg deutlich und verdient für den Gastgeber aus.

Natürlich ließ es sich Michael nicht nehmen wieder als Fotograf tätig zu sein. Der dem Fußball sehr verbundene Michael ist seit der gewonnenen Aufstiegsrelegation ein glühender Volleyballfan geworden. Trotzdem kam gleich zu Beginn seine Einschränkung, dass um 18.30 Uhr sein Fernsehsessel für den Bundeligakracher Dortmund-Bayern gebucht war.

Der zweite Gegner aus Hannover kam als Tabellenschlusslicht in die Ratsehalle. Doch aus Spielbeobachtungen wussten wir von der gegnerischen Spielstärke und gingen gut vorbereitet ins Spiel. Der erste Satz sollte ein Schlagabtausch auf Augenhöhe werden. Beide Mannschaften waren gleichwertig und punkteten über schnelle Angriffe. Das besser Ende erwischte die VSG aus Peine die zwar in die Verlängerung musste, aber den Satz mit 26:24 gewann. Leider brachte der Erfolg keine Sicherheit ins Spiel. Vielmehr positionierten die Hannoveraner ihre Feldverteidigung immer besser zur Abwehr der Angriffe. Mit einfacher und durchschaubarer Ballverteilung war der gegnerische Block nicht zu knacken. Das Risiko musste erhöht werden. Doch dadurch stieg auch die Fehlerquote. Es lief nicht mehr so richtig rund und der Satz ging verdient deutlich mit 17:25 an die Gäste. Auch im dritten Durchgang fanden wir den verloren Faden nicht wieder. Lange sah es nach einem deutlichen Satzerfolg für Hannover aus. Bis Svenja Conrad in der Auszeit der Kragen platzte und sie sehr deutlich ihre Mitspieler mit den Worten anmahnte: WIR VERLIEHREN NICHT IN EIGENER HALLE! Auch die Rückkehr des zweiten Trommles aus dem Schmidtkeclan leitete die Wende ein. Die Fans waren wieder da, die Mannschaft funktionierte und kämpfte sich Punkt um Punkt an Hannover heran. Plötzlich war beim Spielstand von 24:24 alles wieder offen. Doch ein knapp verschlagene Aufschlag und ein Angriff ins Netz bescherten den Gästen einen sicheren Punkt in der Endabrechnung. Mittlerweile zeigte die Uhr 18:45. Michael war immer noch da! Das Fernduell um die Zuschauergunst gegen den FC Bayern hatten wir schon mal gewonnen. Originalton Michael: Du glaubst doch nicht, dass ich jetzt gehen kann.

Die Entscheidung sollte sich im weiteren Verlauf als gut herausstellen. Denn der vierte Satz gehörte eindeutig den Peiner Mädels. Klare Dominanz im Aufschlagsspiel und gute Abwehrleistungen brachten uns in den Entscheidenden Satz. Wieder kein Spiel für schwache Nerven. Zum Seitenwechsel im fünften Satz erspielten wir uns einen hauchdünnen Vorsprung, der zum Satzende etwas ausgebaut werden konnte. Doch Hannover gab nicht auf, und kämpfte sich immer weiter heran. Es gelangen uns keine direkten Punkte mehr. Lange kräftezehrende Ballwechsel gingen an den Gegner. Beim Stand von 14:14 waren auf beiden Seiten alle Auszeiten genommen. Jetzt mussten die Spieler es alleine richten. Zum Schluss jubelten die Gastgeber mit einem hauchdünnen Zieleinlauf von 16:14. Es war ein sehr emotionales mitreißendes Spiel, dass eigentlich zwei Sieger verdient hätte.

 

16.11.2016

Drei Fragen an Uli

16.11.2016

Feuerwerk in der Ratsehalle erwartet!

 

VSG Sted/Wipsh.  - USC Braunschweig II

VSG Sted/Wipsh. – VSG Hannover II

 

Wir können uns auf hochklassige Spiele mit viel Emotionen einstellen! Diese Prognose basiert auf bereits ausgefochtene Begegnungen aus der Vergangenheit mit dem USC Team. Beide Gäste werden alles auf eine Karte setzen um aus dem VSG Hexenkessel Punkte zu entführen. Der letzte Tabellenplatz der Gäste aus Hannover spiegelt nicht deren volle Leistungsfähigkeit wieder, da bisher nur Teams aus der oberen Tabellenhälfte die Gegner waren. Wir hoffen mit dem Überraschungsmoment, und den Fans in eigener Halle den Gegnern die Schneid abkaufen zu können, und bereits mit harten Aufschlägen deren Spielaufbau zu stören. Aber auch die Gäste aus der Löwenstadt sind bekannt durch ihre gefährlichen Sprungaufschläge, die es durch ein gutes Stellungspiel zu entschärfen gilt. Besonders werden unsere Liberas Svenja Conrad und Frauke Wagner gefordert sein, um die Abwehr zu stabilisieren.

Bisher sieht es so aus, dass uns der erstmalig der komplette Kader aktiv zur Verfügung steht und wir das Wechselpotential voll ausnutzen können. Daher besteht die Möglichkeit den Gegner mit der einen oder anderen Aufstellungsvariante zu überraschen.

 

1. Damen auf Boß­el­tour

 

Wettschulden sind Ehrenschulden! Nach diesem Prinzip hat Michael Wagner sein Wetteinsatz, den er am letzten Spieltag seiner Tochter Vivien angeboten hat eingelöst.

Sollte die1. Damenmannschaft der VSG Stederdorf/Wipshausen erneut den Aufstieg schaffen, so wollte er die Aufstiegsfeier zur Verbandsliga finanzieren.

Am letzten Wochenende war es dann soweit. Die gesamte Mannschaft versammelte sich bei Wagners im Garten zum Fotoshooting für die neue Saison. Die Bilder sind schon auf der HP zu betrachten. Anschließend wurden die Bollerwagen gepackt, und es ging bei bestem Hochsommerwetter auf eine 5 stündige Boßeltour. Die Hitze der Sonne zwang uns zur Zunahme von verschiedensten Flüssigkeiten. Ziel war wiederum Wagners Garten, in dem ein ausgiebiges italienisches Buffet auf uns wartet. Zum Ausklang wurde nochmal das Video des siegreichen Relegationsspieles angeschaut. An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank an die Wagner Family für die tolle Bewirtung. Mit Hinblick auf die bald startende Saison, hat Michael auch gleich den Druck erhöht, indem er, im Falle des Klassenerhaltes, eine Wiederholung der Veranstaltung in Aussicht stellte.

06.09.2016

Saisonvorbericht:

 

Immer wieder was Neues!

 

Wer glaubt, bei uns ist der Start in die neue Saison eine jährlichen Routine, und verursacht ein Gefühl der Langeweile, täuscht sich gewaltig. Bereits zum zweiten Mal in Folge stürzen wir uns in das Abenteuer Aufstieg und wissen so gar nicht was mit uns passieren wird. Die Gewissheit, dass wir nun das klassenhöchste Damenteam im Kreis Peine sind, spiegelt hohe Erwartungen in die Gesichter der Spielerinnen und Funktionäre. Damit ist das Saisonziel auch schon formuliert: Die Klasse soll gehalten werden. Damit das gelingt, haben wir Unterstützung von Inna Schweda und Lena Küpper bekommen. Beide Spielerinnen haben schon mal die Luft in höheren Spielklassen geschnuppert und können uns mit ihrer Erfahrung weiterbringen. Leider kämpft Inna momentan mit den Folgen eines Bänderrisses, den sie sich beim Vechelder Turnier zugezogen hat. Auch Lena hat noch nicht so recht ins Training gefunden, da zwei kleine Kinder einen großen organisatorischen familiären Aufwand bedeuten. Daher kommt uns unser später Saisonstart am 15.10.16 ganz gelegen, da auch der Rest der Mannschaft durch Urlaub, Krankheit, Schiedsrichterlehrgänge und berufliche Abkommandierungen selten komplett beim Training war. Doch ab Mitte Oktober geht es dann Schlag auf Schlag. Drei Wochenenden hintereinander müssen die Mädels zeigen wo sie in der neuen Saison stehen. Die Heimspiele werden weiterhin in der Halle des Ratsgymnasiums ausgetragen und sind schon jetzt für viele Zuschauer ein gesetzter Termin. Ein erster Check der Formkurve fand jüngst beim Verbandspokal in Wolfenbüttel statt. Trotz der personellen nicht optimalen Konfiguration, Stephie Luttkus als Mittelblock und Svenja Conrad über die Außenposition, gelang uns ein achtbarer dritter Platz. Im Halbfinale mussten wir uns nur dem späteren Turniersieger aus Wolfenbüttel knapp geschlagen geben. Auf diese Leistung können wir aufbauen, wenn auch im Aufschlag und Kombinationsspiel noch Luft nach oben ist. Es kommt uns zu Gute, dass der Kader für die neue Saison homogen besetzt ist, und so auf einigen Positionen gegnerbedingt Rotationen erfolgen können.

 

27.04.2016
Bericht der PAZ:

 

25.04.2016

Ist es wahr?

Ich möchte einmal ganz, ganz am Anfang anfangen. Am 02.05.2015 gab es etwas, was es bis dahin noch nicht gab. Die VSG Mädels der ersten Mannschaft verursachten den über einhundert Zuschauern ein Gänsehautfeeling bei der gewonnenen Aufstiegsrelegation zur Landesliga.  Es folgte eine sehr lange Saison mit zehn annähernd gleichstarken Mannschaften wobei unsere Damen sich eher nach oben als zu den Abstiegsplätzen orientierten. Eines stellte sich ganz schnell heraus: Wer aus der Ratzehalle Punkte entführen wollte, der musste hellwach sein. Denn auf unsere Fans konnten wir uns zu 100 % verlassen. Sie standen wie ein zusätzlicher Spieler hinter der Mannschaft.

Zur Saisonhälfte zeichnet es sich ab, dass das Ziel –direkter Klassenerhalt- realisierbar war, und wir mit dem Relegationstermin nichts am Hut haben werden. Daraufhin legte ich auf diesen besagten Termin das Weihnachtsgeschenk für meine holde Frau Sabine und plante ein schönes Berlinwochenende mit allem Drum und Dran. Je näher wir dem Saisonhöhepunkt kamen, umso höher kletterten die VSG Mädel in der Tabelle. Am letzten Spieltag der Saison, es war ein Heimspieltag, konnte die Mannschaft das unfassbare klarmachen. Mit einem einzigen Pünktchen aus zwei Spielen wäre der Relegationsplatz zum Aufstieg in die Verbandsliga gesichert. Natürlich wurden es sechs Punkte in eigener Halle und der Wahnsinn ging weiter. Wo andere Teams es nach der Saison gemächlich angehen ließen, mussten die VSG Mädels noch mal ran. In bis zu drei Trainingseinheiten pro Woche schwitzen, keuchten und ackerte das Team auf das große Ziel hin. Das i-Tüpfelchen war das Heimrecht für die Relegation. So lief auch die zweite Maschinerie der Logistik an. Wie mobilisieren möglichst viele Fans? Haben wir genügend Sitzgelegenheiten? Wer kümmert sich um die Verpflegung, Plakate usw. Und wie sag ich es meiner Frau???

Dass mit der Frau stellte sich nicht als das große Problem dar, da wir beide Volleyball leben und uns natürlich dieses Event nicht entgehen lassen wollen. Also wurde Berlin auf einen Tag gekürzt, der Spielbeginn auf 12 Uhr gesetzt, und die linke Spur der A2 gehörte uns am Sonntagmorgen allein. Das Herrichten und Hübschmachen der Halle erledigten die Spielerinnen mit Unterstützung von Melli am Samstagabend im Anschluss an die USC Relegation in Braunschweig. Man kann ja nicht genug kriegen! Oder war es schon mal ein geistiges WarmUP?

Dann war es so weit. Die Schlafstörungen und Panikträume einiger Mannschaftsmitglieder sollten endlich ein Ende haben und das Spiel sollte beginnen. Wie schon vor einem Jahr in der Luberghalle war die Ratzehalle herausgeputzt. Transparente hingen an den Wänden, Hocker waren um das Spielfeld postiert und ein Wahnsinnsbuffet wartete auf den Besucheransturm. Und der kam auch. Nach dem Motto: Wer zu spät kommt musste stehen. Alle waren tiptop vorbereitet. Trommel Lother hatte Wechselhemden dabei, Mariola hatte eine VSG Torte gebacken und die Hauptakteure scharrten mit den Füssen.

Der erste Gegner aus Bad Pyrmont hatte sich auch einiges vorgenommen. Das Team lief mit 12 Spielerinnen auf und demonstrierte schon beim Aufwärmen sein Können. Libera Frauke schaute etwas zerknickt nachdem die Gäste ihre Probeaufschläge in das VSG Feld hämmerten. Doch Bangmachen gilt nicht. So kam es auch. Die Aufschläge waren schon der Hammer. Doch wenn die VSG Annahmereihe richtig zufasste und den Ball zum Zuspiel brachte, konnte Vivi ihren Lieblingspass -den Schuss zu Sarah auf die vier- zelebrieren. Ob Sarah vorher in wilde Abwehraktionen verwickelt, und noch halb am Boden lag, war dann egal. Der Pass kommt und Sarah liefert! Auch unserem großen Mädchen Tanja war die Bedeutung des Spieltages anzumerken. So nervös hatte man sie selten gesehen. Doch als die ersten Bälle gespielt waren, und der erste Block funktionierte ließ die Anspannung nach und das Lachen kehrte zurück. So nun zurück zum Spiel. Bis zur Satzmitte verlief das Match ausgeglichen. Dann zeigte Vivi, dass es auch in Peine gute Aufschlagspieler gibt. Acht Angaben in Serie störten den Spielaufbau der Gäste empfindlich. Das war der Grundstein zum ersten Satzgewinn mit 25:16. Schade, dass es im zweiten Satz nicht so weiterging, denn Vivis erster Aufschlag landete im Netz. Doch diesmal waren es Sarah und Tanja die die entscheidenden Pünktchen zusteuerten. Das Satzergebnis von 25:18 liest sich sehr entspannt, doch wer dabei war weiß, dass jeder einzelne Ballpunkt hart erkämpft werden musste. Konnte das so weitergehen? Eigentlich kommt jetzt der unvermeidbare Einbruch. Mit zwei Sätzen im Rücken, das Ziel schon vor Augen und beim Spielstand von 6: 7 den Gegner fest im Blick sollte es doch möglich sein… Doch es kam anders. Die Annahme brach ein, Vivi musste weite Wege gehen und der Angriff beschränkte sich auf Notbälle. Gut, dass zum Satzende die Lebensgeister zurückkehrten und der Rückstand auf 21:25 verringert werden konnte. Der Siegeswille war zurück und es ging wieder vorwärts. Doch aus der 8:2 Führung wurde wiederum ein kleiner 9:10 Rückstand. Aber diesmal war es Berit, die mit sechs Aufschlägen dem Gegner zusetzte. Aber nicht nur die Aufschläge sollen an diesem Tag ihre Stärke sein. Oft fand sie die Lücke im Doppelblock und bezwang die gegnerische Abwehr durch sehenswerte Linienangriffe. Doch am meisten freute sie sich, wenn Vivi sie freigespielt hatte und der Ball ohne gegnerischen Block ins Feld knallte. Diese sechs Punkte wollten wir nicht wieder abgeben. Der Vorsprung hielt und das erste Teilziel war erreicht. Wir mussten nicht pfeifen.

Die Verbandligisten aus Fischerhude-Quelkhorn präsentierten sich als kompakte erfahrene Mannschaft die schwer einzuschätzen war. Der erste Satz war schon Adrenalin pur. Ausgeglichen bis 10:10, leichte Führung bei 20:14, Ausgleich zum 24:24 und Satzgewinn mit 27:25. Bedarf es mehr Text? Diese Motivation nahmen wir in den zweiten Satz mit. Sarah erlegte mit 15! Aufschlägen den Gegner fast im Alleingang. Auch die Wechselorgie des TSV Trainers brachte sie nicht aus dem Tritt und das Spiel lief im Automatic-Modus. 25:9 war schon eine Demonstration. Sollte es am Ende doch der ganz große Traum in Erfüllung gehen? Es sah schon ganz danach aus, denn eine 15:7 Führung ist schon komfortabel. Doch irgendwie knabberten die Gäste immer etwas mehr vom Kuchen ab und beim 21 :18 wurde es nochmal eng. Die Fans gaben alles. Und auch Lena und Carmen, die als Doppelwechsel für Christin und Berit hereinkamen, trugen in der entscheidenden Phase zum totalen Triumpf bei. Die Spielübersicht, die Lena aus ihrer Regionalligaerfahrung mit bring ist schon beeindruckend. Die Bälle die sie sich traut zu spielen sind schon der Hammer.

Ich mache es kurz 25:22, Jubelschreie, feuchte Augen und unglaubliche Blicke von Achim.

Ich danke allen, die dieses möglich gemacht haben und wir freuen uns den zahlreichen Zuschauern ein Spektakel geboten zu haben, dass es wert war, in die Halle gekommen zu sein.

P.S.: Man soll das Gejohle bis in die Stadt gehört haben

 

Es berichtete: Das Erfolgstrainerchen ;-)

 

Saisonbilanz 15/16 unserer 1. Damen

 

15.03.2016

Bericht der PAZ zum Saisonfinale der 1. Damen

13.03.2016

Relegation wir kommen!!!

VSG I – VfL Westercelle                3:1

VSG I – SV Holdenstedt                3:0

 

Der Druck war enorm, und bei allen zu spüren. Obwohl das Saisonziel Klassenerhalt schon lange eingefahren war, wollten unsere VSG Mädels auf jeden Fall den Relegationsplatz halten. Die Vorzeichen standen auch nicht schlecht , da ein Heimspiel anstand und bisher nur eine Mannschaft einen Sieg aus der Ratsehalle mitnehmen konnte. Ein kleines Pünktchen musste gegen den Tabellenführer oder den Fünftplazierten her. Trotz zeitgleichen Spiels fast aller Mannschaften, schaffen es die Mädels eine ansehnliche Fankulisse zu realisieren. So wurde ab dem ersten Ballwechsel eine Geräuschkulisse aus Trommel, Klatschen und Schlachtgesängen entfacht, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstand. Doch die Nervosität wollte nicht weichen. Bis 14:13 blieb uns der Vfl Westercelle auf den Fersen. Dann verschuf uns Sarah mit ihren Aufschlägen einen knappen Vorsprung zum 19:14. Fünf Punkte sollten es zu Schluss auch sein, die wir zuerst am Ziel waren. Jetzt nur noch ein Satz! Doch Westercelle hielt dagegen. Unsere Annahme ließ nach und Abstimmungsprobleme machten es den Gästen leicht, den Satz zu gewinnen. Doch Aufgeben war an diesem Tage nicht angesagt. Im folgenden Satz war auf beiden Seiten die Feldabwehr nahezu perfekt und lange Ballwechsel entwickelten sich. Auch harte Angriffe wurden genau zum Zuspieler gebracht. Kleine Fehler auf Westerceller Seite brachten die Ausschlag für unsere hauchdünne Führung. Gut, dass Steffi die Ruhe behielt und 4 Aufschlagpunkte durchbrachte. Nach Katis letztem Aufschlag, der nicht den Weg zurück auf unsere Seite fand, war der Jubel grenzenlos. Das große Ziel war geschafft. Wie losgelöst verlief der 4. Durchgang. Allen Mannschaftsmitgliedern war anzumerken, dass der Druck entwichen war. Es wurde einfach nur gespielt und die Spielzüge klappten wie im Training. Verdient blieben so 3 Punkte im Topf und dem Tabellenführer war die 2. Saisonniederlage beigebracht.

Das zweite Spiel stand unter dem Zeichen: nicht gewinnen zu müssen. Doch gerade deshalb entwickelte sich eine super Mannschaftsleistung. Mit Holdenstedt stand immerhin ein Gegner auf der anderen Netzseite, der schon 8 Partien für sich entschieden hatte. Gerade die VSG Spielerinnen, die in der Saison auf wenig Spielanteile zurückblicken konnten, demonstrierten jetzt ihr Können. Vom Spielfeldrand wurde das Team lautstark unterstützt. Dies übertrug die Feierlaune auf die Spieler. Holdenstedt war in allen Spielbelangen überfordert. So wurde der Unterschied von Satz zu Satz deutlicher. Magere 8 Punkte sollten für sie im letzten 3. Satz übrigbleiben.

Als Resümee der fast abgelaufenen Saison bleibt zu sagen, dass die Mädels die Erwartungen meilenweit übertroffen haben. Die Heimspiele und damit auch die Fankulisse war wieder einzigartig. Gut, dass Lothar kein Klavier spielt, da nach dem Heimspiel-Trommel-Einsatz die Blasen an den Händen erst wieder verheilen müssen.

Nun ist alles auf den 24. April fokussiert, um in der Relegation noch einmal ein Feuerwerk zu entfachen. Lasst uns die Halle rocken und Gänsehautstimmung verbreiten.

Wir versprechen: WIR WERDEN ALLES GEBEN!!!!!!!

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11.03.2016

Bericht der PAZ:

 

08.03.2016

Bericht der PAZ:

06.03.2016

 

Revanche geglückt, Relegationsplatz jetzt zum Greifen nah!

SVG Lüneburg - VSG     0:3      (15:25; 25:27; 17:25)

 

Bei der Abfahrt um 12.30 Uhr wurde noch gescherzt, dass unser Spiel ja in fünf Stunden anfängt.

Dass wir tatsächlich bis 18.00 Uhr warten mussten, hatte sich dann doch keiner vorgestellt. Gastgeber Lüneburg mühte sich  fünf Sätze mit Bergen Wietzendorf ab, um letztendlich das bessere Ende zu erreichen.

Ganz ungelegen kam uns die Verspätung allerdings nicht, da Kathi ihre Heimbaustelle erst später verlassen konnte und so pünktlich zum Anpfiff vor Ort war.

Somit war die Startsechs komplett und konnte sich in das Vorhaben „Wiedergutmachung der Hinspielschlappe und Verteidigung des Relegationsplatzes“ stürzen. Frauke übernahm dieses Mal die einzige Liberaposition, da Svenja sich für alle Eventualitäten bereit halten sollte. Im ersten Durchgang lief es ab der Satzmitte sehr gut für uns, da der Gastgeber Probleme mit Tanjas variantenreichen Aufschlägen bekam. Der 25:15 Satzgewinn war also nicht gefährdet. Nach dem Seitenwechsel verlief das Spiel ausgeglichener. Kam Lüneburg über die Annahme zum Spielaufbau, so wurde ein ganz brauchbarer Angriff aufgebaut, der unsere Abwehr vor große Herausforderungen stellte. Die Ballwechsel wurden lang und länger. Unser auf Sarah zugeschnittenes Angriffsspiel scheiterte oft am guten Block und der perfekten Abwehr der Gastgeberinnen und führte zum 23: 18 Rückstand. Doch jetzt erwachte der Siegeswillen der VSG Mädels. Punkt um Punkt näherten wir uns durch druckvolle Aufschläge dem Gegner, der allmählich das Flattern bekam.

Es wurde knapp, doch mit 27: 25 behielten wir, im Gegensatz zur Hinrunde (24:26) diesmal die Oberhand. Nach dem Negativerlebnis am letzten Spieltag ein wichtiges Signal für die Mannschaft.

Um ganz sicher zu gehen wechselte Berit in der Satzpause ihre falsche Spielkleidung und brachte die Socken in die die richtige Reihenfolge (SCHWARZ=RECHTS!). Vielleicht war es auch den neuen Kontaktlinsen geschuldet, die es ihr ermöglichten erstmals den Gegner auf der anderen Seite scharf zu sehen, aber der Nahbereich etwas verschwamm.

Jetzt konnte nichts mehr schiefgehen! Vivi verteilte die Bälle viel besser auf alle Angiffspositionen und brachte damit den gegnerischen Block in Bewegung. Schön dass Kathi ihre Erfahrung ausspielte, und auch mit klug gelegten Bälle die Punkte erzielte. Zum Schluss machte der gelungene Mix aus sehr guter Annahme, variantenreichem Zuspiel und überlegten Angriffen an diesem Tag den Unterschied aus. Auch Svenja trug mit ihren Kurzeinsätzen in der hinteren Reihe zur Stabilisierung der Annahme und Abwehr bei. Gut dass es keine Ausfälle und Verletzungen gab, sonst wären wir mit nur acht Spielerinnen sehr knapp aufgestellt gewesen.

 

24.02.2016

 

Bericht der PAZ:

 

21.02.2016

 

Trotz Sieg einen Punkt verloren

FC Wenden - VSG                          2:3
(25:10; 17:25; 17:25; 29:27; 15:17)

 

Die von Graf Zahl (Stephie Luttkus) prophezeite Abfolge ist eingetreten! FC Wenden hat wiederum das zweite Spiel verloren.

Doch leider haben wir einen wichtigen Punkt im Rennen um den zweiten Tabellenplatz liegen gelassen. Doch der Reihe nach.
Nach einem langen ersten Spiel, in dem wir als Schiedsrichter tätig sein mussten, gingen wir um 18 Uhr ans Netz.
Ob es daran liegt, dass wir es uns immer selbst einreden, dass wir ungern das zweite Spiel spielen, oder der Gastgeber einen Blitzstart erwischte, jedenfalls lagen wir plötzlich 11:2 zurück.
Es lief nicht sehr viel zusammen. Die ersten beiden Aufschläge gingen ins Netz, die Angriffe trafen die gegenüberliegende Wand und der Block war nicht vorhanden.
Das konnte doch nicht alles sein. Gott sei Dank legte sich die Lähmung im zweiten Satz und wir begannen Volleyball zu spielen. Durch die hohe Halle entwickelten sich sehenswerte lange Spielzüge die meist zu unseren Gunsten ausgingen. Es lief halt! Mit druckvollen Aufschlägen ging es auch im nächsten Satz weiter, so dass auf Wenden einen respektabler Vorsprung herausgearbeitet wurde.
Im  vierten Durchgang sollte die Entscheidung fallen. Bis zum 18:24 lief alles normal und die Mädels waren gedanklich schon unter der Dusche. Doch der letzte Punkt wollte einfach nicht fallen. Wenden machte keinen Fehler, und wir spielten taktisch unklug und ängstlich. Todsichere Angriffe landeten im Aus. Die Nerven lagen blank als Wenden zum 29:27 den Satzball verwandelte.
Gut, dass es vor dem entscheidenden fünften Satz eine kleine Pause zur Beruhigung gab. Doch Wenden nahm mehr Schwung und Euphorie in den Schlussspurt mit. Wir wechselten mit 8: 6 Punkten für Wenden die Seiten. Es sollte ein Krimi werden. Die Partie stand auf der Kippe. Auf beiden Seiten flatterten den Aufschlagspielern die Nerven und Eigenfehler häuften sich.

Wenn es nach den Sätzen zwei und drei ging, haben wir den Sieg verdient. Doch die Leistung zum Ende des vierten Satzes gab Wenden so viel Auftrieb, dass es zum Schluss ein glücklicher Sieg für die VSG Mädels wurde. Für die nächsten Partien müssen wir an der Entschlossenheit arbeiten und konsequenter unsere Chancen verwerten.

 

09.02.2016

 

Bericht der PAZ:

 

 

08.02.2016

 

Die Siegesserie hält an!

 

SF Aligse – VSG  0:3 (16:25; 14:25; 19:25)

 

Wer Hannibal Smith aus dem A-Team kennt, weiß was er in diesem Fall gesagt hätte: Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!

Gastgeber Aligse kann Spiele allein durch sehr gute Aufschläge entscheiden, wenn nicht die wackelige Annahme hinzu kommen würde.

Doch gerade das sollte für uns der Ansatzpunkt sein. Die letzten Trainings waren auf lange harte Aufschläge ausgerichtet, mit dem Ziel den Annahmespieler hoch „anzuschießen“,

um diesen in Bedrängnis zu bringen. Aufgabe war noch der gezielte Aufschlag auf die vermeidlich schwächste Annahmespielerin.

Auch die Verlegung des  Aligser Heimspieles in eine niedrigere Halle kam unserem Plan entgegen. So wurde das Spiel auf beiden Seiten von harten Aufschlagserien dominiert.

Gut, dass die VSG Mädels an diesem Tag eine fast perfekte Annahmeleistung boten und auch Vivien Wagner als Zuspielerin zu alter Klasse zurückgefunden hat.

Hinzu kommt, dass unser Blockspiel endlich seinem Namen gerecht wurde und auch lange Ballwechsel meist zu unseren Gunsten ausgingen.

Die Mannschaft hat als ganze Einheit sehr gut funktioniert und den zweiten Tabellenplatz zu Recht verteidigt.

PS: Uli Conrad hat gerechnet und gratuliert uns zum vorzeitigen Klassenerhalt. Wir wollen es ihm mal glauben.

 

05.02.2016

 

Vorbericht der PAZ:

 

 

02.02.2016

 

Bericht der PAZ:

 

01.02.2016

 

Maximale Punkteausbeute am Heimspieltag

 

VSG Stederd./Wipsh. – MTV Braunschweig 3:0
(25:22; 25:16; 27:25)

VSG Stederd./Wipsh. – SV Lehrte 3:0
(25:18; 25:18; 25:15)

 

Unter den Augen der Volleyball Vereinsführung und weiteren zahlreichen Zuschauern lieferten die Mädels der VSG 1 einen lupenreinen Heimspieltag ab.

 

Im ersten Spiel gegen den im Vorfeld stärken eingeschätzten Gegner aus Braunschweig zweigte die VSG, dass es kein Zufall ist, das wir uns im oberen Tabellendrittel bewegen.

Schon zu Beginn stelle Sarah Schmidtke den MTV mit ihren Aufschlägen vor fast unlösbare Probleme. Schnell war ein 7:1 Vorsprung heraus gearbeitet. Die wenigen Annahmen, die Braunschweig zu Angriffen verwerten konnte, waren eine sichere Beute für Kathie Bublitz, die im Mittelblock glänzte. Leider erholte sich der MTV von der anfänglichen Schockstarre und holte Punkt um Punkt auf. Es entwickelte sich ein Match auf Augenhöhe mit langen sehenswerten Ballwechseln. Die VSG Angreiferinnen mussten alles aufbieten um den Ball, gegen eine starke Verteidigung auf den Boden zu bringen. Gut, dass auch mal mit Kopf gespielt wurde und der Punkt durch gelegte Bälle erzielt wurde. Den Satzabschluss markierte Stephie Luttkus mit drei sehr präzisen Aufschlägen.

Auch der zweite Satz war sehr umkämpft. Der Vorteil der VSG wurde durch den Schwerpunkt in den letzten Trainingseinheiten gelegt. Im Aufschlag waren die VSG Mädels an diesem Tage nicht zu schlagen. Aber auch die Abwehr wurde von Libera Svenja Conrad bestens organisiert. Sie erlief weit nach hinten gespielte Bälle, und brachte diese präzise auf die Zuspielposition. Lohn war ein klarer 25: 16 Erfolg. Im dritten Satz trennten beide Mannschaften nur wenige Zähler. Doch die VSG behielt den hauchdünnen Vorsprung.

Vivien Wagner spielte beim 24:24 eine wunderschöne Zuspielfinte in die verdutzte Abwehr, doch leider ließ sich die gegnerische Zuspielerin im direkten Gegenzug zu selbigem animierren und es stand 25:25. Die nächste Annahme konnten wir mit einem sicheren Angriff verwerten, und Sarah beendete den Satz mit einem pfeilschellen Aufschlag. Damit war die Revange für die Hinrundenniederlage geglückt.

 

Das zweite Spiel sollte der Tabellensituation wesentlich leichter werden. So starten wir auch mit einem respektablen 6:1 Vorsprung, welchen auf 16:7 noch ausgebaut wurde.

Doch die VSG ist immer dafür gut, den Gegner nicht allzu schlecht aussehen zu lassen und verspielt wichtige Punkte. Gut, dass das Polster bis zum 25:18 Satzende noch reichte.

Der zweite Durchgang war eine Kopie des ersten Satzes .Starker Beginn bis zur 17:8 Führung, leichter Durchhänger in der Mitte, und ein kleiner Spurt wieder zum Schluss.

Der dritte Satz sollte zu einer Demonstration werden. Eine eindrucksvolle 11:1 Führung wurde herausgespielt. Leider wurde das üppige Polster nicht zur Erprobung von Angriffskombinationen genutzt, um den Gegner weiter in der Defensive zu halten.

Doch auch so war es eine klare Angelegenheit an diesem Tag. Die Heimbilanz stimmte wieder. Von sechs Spielen wurden in der Ratzehalle fünf gewonnen!

Hervorstechend war an diesem Spieltag die gesamte Mannschaft. Alle haben im Training so gut gearbeitet, dass alle Positionen gleichstark besetzt sind.

Spieler des Tages war Frauke Wagner, die trotz nur vier gespielter Punkte mit einer unnachahmlichen Energie das Team von der Mannschaftsbank nach vorne peitschte.

 

19.01.2016

 

Bericht der PAZ:

16.01.2016

 

Zu alter Stärke zurückgefunden!

 

USC Braunschweig III – VSG Stederdorf/Wipshausen 0:3 (17:25; 16:25; 11:25)

„Wir brauchen diesen Druck!“ . Das war die einhellige Meinung der VSG Mädels nach einer überzeugende Leistung beim abstiegsgefährdeten USC Braunschweig.

Krankheitsbedingt musste die Mannschaft umgestellt werden, so dass Stephie Luttkus von der Diagonal auf die Ihr nicht unbekannte Liberoposition wechselte. Dadurch rutschte Christin Wieder auf die Diagonalposition. Auch Isabell Burbaß bekam durch der Ausfall von Kathi Bublitz ihre Chance auf der Mittelposition.Im Zuspiel wurden die zuletzt guten Trainingsleistungen von Lara Buchberger mit einem Platz in der Startsechs belohnt.

Trotz der vielen Umstellungen lieferten gerade die Spielerinnen, die

sonst ehr geringere Spielanteile hatten, eine Superleistung ab. Isabell kam bestens mit dem geringen Abstand von der Grundlinie bis zu Wand zurecht, und schlug eine Aufschlagserie von 8 Punkten im ersten Satz. Auch im Angriff hatten wir eindeutige Überlegenheit am Netz. Wenn Sarah Schmidtke von Lara durch einen schnellen Pass auf die Außenposition freigespielt wurde, und keine USC Block folgen konnte, war es immer ein sicherer Punkt. Aber auch längere Ballwechsel konnten die VSG Mädels diesmal für sich entscheiden, da die Feldabwehr sicher stand und alle Spielerinnen variabel agierten. Der USC wirkte an diesem Tag müde und lies von Satz zu Satz nach, so dass im letzten Durchgang alle Gegenwehr aufgegeben wurde, und der verdiente Sieg nach einer Stunde Spielzeit eingefahren war.

Hoffentlich sind alle Krankheiten bis in zwei Wochen ausgeheilt, so dass beim Heimspiel der gesamte Kader zur Verfügung steht.

 

16.01.2016

 

Vorbericht der PAZ zum Spiel gegen den USC Braunschweig

 

10.01.2016

 

Bericht der PAZ zum Spiel in Bergen

10.01.2016

 

Chance verpasst

SG Bergen-Wietzendorf - VSG Stederdorf/Wipshausen 3:2 (19:25; 25:22; 25:27; 25:15; 15:8)

Ohne die drei erhofften Punkte sondern nur mit einem Punkt reisten die Landesligavolleyballerinnen der VSG enttäuscht am Sonntagnachmittag nach Hause.
Trotz des gewonnenen ersten Satzes fanden die Stederdorferinnen keine Sicherheit für den weiteren Spielverlauf. Der Druck in den Aufschlägen und Angriffen fehlte, außerdem wies die Feldverteidigung der VSG erhebliche Lücken auf. Die Spielerinnen aus Bergen wurden mit jedem Satz stärker, sodass der Stederdorfer Block machtlos gegen den kraftvollen Angriff der Bergenerinnen agierte.
Im entscheidenden 5. Satz bestand bis zum Seitenwechsel noch die Hoffnung auf den Gewinn von 2 Punkten, jedoch konnten die Stederdorferinnen keinen eigenen Angriff mehr erfolgreich durchbringen.
Am kommenden Samstag muss die VSG gegen USC Braunschweig III wieder zu gewohnter Stärke zurückfinden.

 

22.12.2015 (Bericht der PAZ)

 

 

20.12.2015

 

Furioses Jahr endet mit klarem Sieg!           Erwartung wurden erfüllt!

USC Braunschweig III – VSG Stederdorf/Wipshausen 0:3 (19:25; 18 :25; 16:25)

Dem Ergebnis nach eine klare Sache, doch die VSG Mädels versuchen es immer wieder dem Trainer und den Zuschauern den Adrenalinspiegel hochzutreiben.

Erst zum Ende des ersten Satz erlöste uns Vivien Wagner mit einer Aufschlagserien zum Satzgewinn. Vorher lief nicht viel zusammen, da unsere Angriffe zu harmlos wirkten.

Das sollte alles im zweiten Durchgang besser werden. So starteten wir furios mit einer 10:2 Führung. Doch leider erholte sich Braunschweig aus seiner Schockstarre und begann zu kämpfen.

Wir hingegen schauten zu wie der Gegner Punkt um Punkt aufholte. Durch die komfortable Führung war die Mannschaft schon gedanklich im dritten Satz, so dass es beim Spielstand von 11:8 und 18:17 zwei Auszeiten bedurfte um die die Mädels wachrüttelten.

Gut, dass Sarah Schmidtke am besten zugehört hatte, und mit Ihren Aufschlägen den ursprünglichen Punkteabstand wieder herstellte. Besonders Sarah lieferte wieder eine blitzsaubere Leistung auf der Außenangriffsposition ab.

Auch aus den schwierigsten Bälle konnte Sie Punkte für die VSG erzielen. Leider kam unsere Angriffsmotor im dritten Durchgang leicht ins Stocken und es braucht wieder zwei beherzte Aufschlagsspieler um die Fronten zu klären.

Tanja Gerth und Berit Iwanowski  ließen sich nicht lange bitten und brachten uns auf die Siegerstraße. So können wir zum Jahresende auf einem guten vierten Tabellenplatz das Jahr beenden, und haben sogar leichte Tuchfühlung zur Tabellenspitze aufgenommen.

Wenn wir in der Rückrunde unsere Eigenfehler weiter minimieren können, und herausgearbeitete Vorsprünge nicht mehr leichtfertig vergeben, sollte ein guter Mittelplatz zum Saisonende herausspringen.

 

 

07.12.2015

 

Wenigstens 2 Punkte mitgenommen!

SV Lehrte – VSG  2:3 (22:25; 19 :25; 25:19; 25:21; 12:15)

Diesen Gegner hatten wir in der letzten Woche bei 5 Sätzen pfeifen dürfen und gut beobachten können. Deshalb war klar, dass dieses Spiel kein Selbstläufer werden würde.

In den ersten beiden Sätzen näherten sich beide Mannschaften ziemlich gleichmäßig der 25 Punkte Marke. Am Schluss hatten wir das nötige Quäntchen Glück und es stand 2:0 nach Sätzen für uns. Doch jetzt stellten wir das Volleyballspielen irgendwie ein. Die Aufschläge kamen nicht mehr, die Annahme wurde etwas schlechter und auch das Zuspiel war schon mal besser. Jetzt stand es plötzlich nur noch 2:1 Sätze für uns. Um 3 Punkte mitzunehmen, hätten wir jetzt im 4. Satz den „Sack“ zumachen müssen. Aber auch das ging schief. Erst als die Gegner schon 23 Punkte hatten, ging ein Ruck durch die Mannschaft und es wurde nochmal ein wenig enger. Doch es reichte nicht und der T-Break musste her.

Schnell führten wir 8:2 und die Seiten wurden gewechselt. Die Lehrte kämpften sich immer weiter ran, aber bei 14:9 Führung glaubt man dann schon, es könnte reichen. Doch erst drei Punkte für Lehrte und eine Auszeit später sollte endlich der erlösende 15. Punkt fallen.

Man muss sagen, dass die Damen aus Lehrte eine Feldverteidigung hatten, die sich sehen lassen konnte. Es war sehr schwer, einen direkten Angriff durchzubringen. Deshalb entwickelten sich sehr häufig lange Ballwechsel, die das Schiedsgericht absolut überforderten.

 

 

02.12.2015 (Bericht der PAZ)

 

 

29.11.2015

 

Das war mal nix!

SV Lüneburg – VSG Stederdorf/Wipshausen 3:1 (20:25; 26:24; 25:11; 25:9)

Um eines vorweg zu nehmen, die lange Anreise hat sich nicht gelohnt. Und das Beste an diesem Tag war unsere Schiedsrichterleistung im zweiten Spiel!

Leider konnten wir das Fehler von vier Spielern nicht kompensieren, um den Gastgeber aus Lüneburg in Bedrängnis zu bringen.

Nur im ersten Satz hatten wir das Überraschungsmoment auf unserer Seite und konnten den Satz mit 25: 20 sichern. Doch bereits im zweiten Durchgang begann unsere Annahme zu bröckeln, so dass Zuspielerin Lara Buchberger lange Wege gehen musste um den Ball irgendwie ans Netz zu bringen. Trotz aller Schwächen hatten wir die Chance den Satz zu gewinnen, doch die letzte Konsequenz fehlte und wir hatten mit 26:24 das Nachsehen.

Dann war alles wie abgerissen. In den beiden folgende Sätze hätten wir uns auch gleich ergeben können. Trotz eines gewonnen Satzes und einer äußerst knappen Niederlage im zweiten Satz, stellten wir auf allen Positionen das Volleyballspielen ein.

Durch Mangel an Spielerinnen waren auch keine taktischen Wechsel möglich, die den Gegner aus dem Konzept hätten bringen können. Lüneburg gelang einfach alles.

Als Lehre aus diesem Spiel können wir nur ziehen, dass wir uns im Rückspiel anders aufstellen müssen, und schon in der nächsten Woche beim Nachbarn Lehrte zu alter Stärke zurückfinden müssen.

 

 

 

10.11.2015 (Bericht der PAZ)

 

09.11.2015

 

3 Punkte erhofft, 5 Punkte gewonnen, 6 waren möglich

VSG Stederdorf Wipshausen – SG Bergen-Wietzendorf 3:1 (-16; -19; 14-; -20)

VSG Stederdorf Wipshausen – FC Wenden 3:2 (19-; -14; -18; 25-; -11)

 

Im ersten Spiel gegen den vermeintlich schwächer eingeschätzten Gegner aus Bergen Wietzendorf starteten wir wie die Feuerwehr durch Aufschlagserien. Eh wir uns versahen führten wir mit 12:1 Punkten. Viel Gegenwehr war zu Beginn nicht vorhanden, das rechte Mittel gegen unsere variablen Aufschläge wurde nicht gefunden. Die Gründe, dass den Gästen doch noch einige Punkte gelangen, waren in nicht ganz so druckvollen Angriffen auf unserer Seite zu suchen. Im zweiten Satz entwickelte sich mehr Spiel auf beiden Seiten, die Ballwechsel wurden länger und bis zum 21:12 behielten wir die Oberhand. Doch zum Satzende kam die SG noch einmal auf und es wurde mit 25:19 knapper als nötig. Den Sieg schon vor Augen, ließ ich mich zu einem Aufstellungsexperiment hinreißen, dass kräftig in die Hose ging. Die erste Annahme funktionierte überhaupt nicht, und wir wurden in einer Rotationposition festgesetzt. Erst ein Fehlaufschlag des Gegners erlöste uns aus der Zwangslage. Doch mehr als 14 Punkte konnten wir nicht gutschreiben. Der vierte Satz sollte wieder unser werden. Das Spiel war auf beiden Seiten jedoch von vielen Eigenfehlern geprägt, so dass sich kein Team absetzen konnte. Erst auf der Zielgeraden servierte Tanja Gerth sechs gute Aufschläge in Folge und stellte den notwendigen Abstand zum Sieg her. Die Gesamtleistung war in diesem Spiel noch ausbaufähig. Doch das Minimalziel von drei Punkten war geschafft.

 

Die Gäste aus Wenden fielen zuerst mit einem nicht zu übersehenden Größenvorteil gegenüber uns auf. Das gute gegnerische Block- und Angriffsspiel brachte uns daher im ersten Durchgang in große Schwierigkeiten. Schneller als gedacht zog der Gegner sein Spiel durch, und wir konnten vielfach nur hinterher schauen. Doch zum Satzende merkten wir, dass die Lösung im variablen Aufschlagspiel liegt, so dass Wenden seine Angreifer nicht optimal einsetzen kann. Diese Erkenntnis kam uns etwas zu spät. Der Satz war nicht mehr zu retten, doch wir lernten  daraus. Im zweiten Satz waren die Stederdorferinnen nicht wieder zu erkennen. Die Aufschagserien von Vivien Wagner und Katherina Bublitz stellen die Annahme vor große Probleme. Auch der im ersten Spiel nicht vorhandene Block griff beherzt zu. Wenden staunte nicht schlecht und wurde fast überrollt. Die Motivation der Feldspieler durch die Mannschaftsbank und die Zuschauer trug einiges dazu bei, dass der Ausgang des Spieles wieder völlig offen war. Ein nicht weiter genannter treuer Fan bearbeitete die Fantrommel und peitschte die Mannschaft nach vorne. Dieses Hochgefühl ließ den ersten Satz vergessen und euphorisch den dritten Durchgang gewinnen. Leider riss im vierten Satz beim 9:11 die Konzentration ab, und Wenden zog auf 18:24 davon. Durch den Wechsel von Lara Buchberger auf die Zuspielposition konnten wir unser Spiel nochmal stabilisieren und erkämpften uns sogar einen Matchball beim Stand von 25:24. Doch ein an der Netzkante hängen gebliebener gegnerischer Aufschlag und ein zu diesem Zeitpunkt unglücklicher technische Fehler auf unsere Seite schenke Wenden den Satzausgleich. Der fünfte entscheidende Satz begann mit einer 8:4 Führung beim Seitenwechsel. Doch Wenden kam auf 10:9 nochmal heran. Gut das Katherina Bublitz ihre Routine im Aufschlag ausspielen konnte und uns mit 14: 11 auf die Siegerstraße brachte. Mit einem Fehlaufschlag des Gegners endete ein sehr emotionaler Spieltag. Hervorzuheben ist die Leistung von Svenja Conrad auf der Liberaposition, die es geschafft hat ihre durchgängig guten Trainingsleistungen endlich im Spiel zu zeigen. Weiterhin lieferte Christin Wieder auf der Diagonalposition eine blitzsaubere Leistung ab, die ihr im Vorfeld bei ihrem ersten Einsatz nach sehr langer Verletzungspause nicht viele zugetraut hatten.

 

28.10.2015 (Bericht der PAZ)

 

21.10.2015 (Bericht der PAZ)

20.10.2015

Aufschlagstärke setzt sich durch

SV Holdenstedt – VSG Stederdorf/Wipshausen 1:3 (25:18, 11:25, 20:25, 20:25)

Unsere 1. Damen hat im dritten Landesligaspiel den zweiten Sieg errungen. Im ersten Satz waren die Mädels noch unsortiert und ein wenig konfus, aber dann haben alle toll gekämpft, und die Umstellungen haben gegriffen. Die Umstellungen betrafen Berit Iwanowski, die von der Diagonalposition in den Außenangriff wechselte, und Katharina Bublitz-Winkelmeier, die nach ihrer Babypause und Rückkehr bei ihrem Debüt in der Mannschaft viele Bälle abfing und blockte. Nach dem ersten Satz fing sich die VSG und fegte Holdenstedt mit 25:11 nahezu vom Feld. Ganz so dominant waren unsere Mädels danach zwar nicht mehr, doch sie hielten die Gegnerinnen immer auf Abstand.Einzig im vierten Satz ging es noch mal enger zu. Die im Training einstudierten Aufschläge zeigten die erhofte Wirkung. So waren es Stephanie Luttkus und Sarah Schmidtke die mit Ihren Aufschlagsserien, in den Sätzen drei und vier, entscheidenden Anteil am Auswärtssieg haben.

 

 

16.10.2015 (Bericht der PAZ)

 

 

27.09.2015

 

Gelungener Start in der Landesliga

VSG Stederdorf/Wipshausen - MTV Braunschweig 0:3 (18:25; 29:31; 25:27)

VSG Stederdorf/Wipshausen – SF Aligse 3:0 (25:13; 26:24; 25:17)

 

Die ersten Auftritt der VSG Damen in der Landesliga war von größer Nervosität gezeichnet. Auch den erfahrenen Spielerinnen merkte man an, dass alle es besonders gut machen wollten.

Dass sich dadurch eine gewisse Verkrampftheit einstellte war somit nicht verwunderlich. Die Aufschläge hatten nicht den Druck den wir uns vorgenommen hatten, und die Annahme stelle

Zuspielerin Vivien Wagner vor große Aufgaben. So liefen wir dauernd einem 5 Punkte Rückstand hinterher. Erst im zweiten Satz lief es runder. Wir arbeiteten uns eine 10:6 Führung heraus, die aber leider zum Satzende vom MTV wieder ausgeglichen wurde.

Es entwickelte sich ein Kopf an Kopf Rennen mit Satzbällen auf beiden Seiten. Doch keine Mannschaft vermochte zwei Punkte in Folge zu setzen. Da Ende der Anzeigetafel war fast erreicht, als die MTV Damen, mit leichter Hilfe des schwachen Aligser Schiedsgerichtes den Satz mit 31: 29 beendeten. Der dritte Satz verlief in Analogie zum Zweiten. Wieder ging es im Gleichschritt auf die Zielgerade. Beim Stand von 25:25 trug erneut das Schiedsgericht zum Ausgang des Satzes bei und es stand 27:25 für die Gäste aus Braunschweig.

Doch das Spiel hat uns gezeigt, dass wir in der Landesliga angekommen sind, und mit dem letztjährigen Zweiten gut mithalten können.

 

Der Frust über die Fehlentscheidungen im ersten Spiel wurde in einen furiosen Start gegen Aligse umgesetzt.

Lara Buchberger und Berit Iwanowski erlegten den Gegner mit ihren Aufschlägen fast im Alleingang. Aligse kam nicht ins Spiel und konnte nur reagieren.

Das trotzdem noch 13 Punkte für den Gegner zusammen kamen, ist der leider etwas nachlassenden Konzentration geschuldet.

Dass es im zweiten Satz nicht so weitergehen würde haben sich alle schon gedacht. Aligse erholte sich von seiner Schockstarre und begann Volleyball zu spielen.

Dennoch konnten wir die Partie offen halten und auch gegen eine sehr junge oft stürmisch agierende Mannschaft gut mithalten. Entgegen dem ersten Spiel ließen wir uns diesmal den Satzball nicht entgehen und beendeten den Schlagabtausch mit 26:24 für uns.

Im dritten Durchgang konnten wir uns zum Satzende absetzen und gewannen das Macht verdient mit 25:17.

Die Neubesetzung mehrerer Positionen funktionierte erstaunlich gut. Berit Iwanowski lieferte auf der Außenposition eine ansprechende Leistung ab, und Stephanie Luttkus empfiel sich ebenfalls für die Diagonalposition.

Als eifrigster Punktesammler hat sich wieder Sarah Schmidtke in die Rangliste eingetragen, die bei freier Schussbahn auf der Außenposition der Abwehr das Fürchten lehrte.

Trotz Trainingsrückstand organisierte Libera Frauke Wagner die Abwehr bestens und trug viel zum Erfolg bei.

 

UH

 

 

 

23.09.2015

 

Saison Vorbericht unserer 1. Damen

Nach zweijähriger Abstinenz hat es die erste Damenmannschaft der VSG Stederdorf/Wipshausen den Wiederaufstieg geschafftVSG Stederdorf/Wipshausen den Wiederaufstieg geschafft.
Um unser gestecktes Ziel - den Klassenerhalt – zu erreichen, müssen wir am Ende vier Mannschaften hinter uns lassen. In der Zehnerliga gibt es drei direkte Absteiger und der vierte muss in die Relegation.
Es wird also eine sehr schwierige Saison, in der wir beweisen müssen, dass unsere Teamgeist auch bei verlorenen Spielen noch funktioniert.

Unsere tatsächliche Spielstärke.

Um unser gestecktes Ziel - den Klassenerhalt – zu erreichen, müssen wir am Ende vier Mannschaften hinter uns lassen. In der Zehnerliga gibt es drei direkte Absteiger und der vierte muss in die Relegation.

Es wird also eine sehr schwierige Saison, in der wir beweisen müssen, dass unsere Teamgeist auch bei verlorenen Spielen noch funktioniert.

Unsere tatsächliche Spielstärke werden wir erst zur Mitte der Saison zeigen können, da sich unsere Hauptangreiferin Tanja Lutz beim Relegationsspiel schwer verletzte, und sich ein adäquater Ersatz auf der Außenposition noch in der Findungsphase befindet.

 

Die neue Saison beginnt gleich mit einem Heimspiel in den noch ungewohnten Ratsgymnasiumhalle. Die vertraute Luhberghalle entspricht leider nicht den Anforderungen der Landesliga und weist eine zu geringe Hallenhöhe auf.

Mit dem MTV Braunschweig empfangen wir einen erfahrenen Gegner, der in der letzten Saison um den Aufstieg in die Verbandsliga mitspielte.

Die Braunschweiger haben einen Trainerwechsel vollzogen, und werden entsprechend motiviert antreten.

 

Als zweiten Gegner dürfen wir die junge Mannschaft von SF Aligse begrüßen.

Aligse hat sich in der letzten Saison zwar in der unteren Tabellenhälfte aufgehalten, ist aber durch junge lernwillige Spielerinnen in einem fortlaufenden Verbesserungsprozess.

Wir müssen versuchen beide Mannschaften durch gezielte harte Aufschläge schon zu Beginn im Spielaufbau zu stören, und die daraus gewonnenen Dankebälle zu verwerten.

 

 

Spielerinnen

Lara Buchberger

Isabell Burbaß

Svenja Conrad

Tanja Gerth

Berit Iwanowski

Stephanie Luttkus

Sarah Schmidtke

Vivien Wagner (Mannschaftsführer)

 

Zugänge

Katharina Bublitz-Winkelmeier (VG Ilsede)

Andrea Kaup (DJK Coesfeld)

Svenja Steinau (2. Mannschaft)

Frauke Wagner (reaktiviert)

Christin Wieder (nach Verletzung reaktiviert)

 

Trainer: Ulrich Herrmann (0177-5859024)

Co-Trainer: Till Vollhardt

 

 

 

05.05.2015

 

Bericht der PAZ vom 05.05.2015

 

 

02.05.2015

Schock vor dem Anpfiff, doch wir haben es gepackt!!!

VSG Stederdorf/Wipshausen – MTV Grone II (3:0 -20; -22; -19)

VSG Stederdorf/Wipshausen – MTV Goslar (3:1 18- ; -15; -22; -26)

 

Im zweiten Versuch der Landesligarelegation bezwangen wir im Halbfinale unseren Gegner vom letzten Jahr, MTV Grone II mit 3:0. Trotz optimaler Voraussetzungen, alle Spieler waren auf den Punkt topfit, Andrea aus dem fernen Coesfeld reiste bereits einen Tag vorher an, um am Abschlusstraining teilnehmen zu können, fuhr uns kurz vor Spielbeginn der Schock in die Knochen. Tanja Lutz, eine unserer wichtigsten Angreiferinnen, sprang beim Aufwärmen so unglücklich auf einen heranrollenden Ball,  dass sie mit einer schweren Knieverletzung vom Rettungswagen abgeholt werden musste. Kurze Zeit war alle Euphorie dahin und alle wurden blass um die Nase. Doch jetzt war der Trainerstab  gefordert kurzfristig eine neue Strategie zu entwickeln. Die Mannschaft fing sich so langsam wieder und der Schlachtruf wurde von „EISKALT“ zu „FÜR TANJA“ geändert. Berit Iwanowski wurde auf die Außenposition gesetzt und Andrea Kaup besetzte den Diagonalangriff. Das Konzept ging auf. Die Abwehr wurde von Frauke Wagner gut organisiert und brachte die abgefangenen Bälle perfekt zum Familienmitglied. Zuspielerin Vivien Wagner setzte Außenangreiferin Sarah Schmidtke durch superschnelle Pässe bestens in Scene. Durch die schnelle Kombination wurde der gegnerische Block perfekt ausgespielt und Sarah hämmerte den Ball ohne Abwehrchange ins Feld. Alle waren 100 % konzentriert und kämpften um jeden Ball. Kein Satz war ein Selbstgänger, jeder Punkt musste hart erarbeitet werden. So waren wir zwar mit dem 3:0 Matchgewinn genau im vorgegebenen Plan, doch das Spiel hatte viel Kraft gekostet. Gut, dass wir gerüstet waren und die maximal möglich Spielerzahl zur Verfügung hatten. Denn das zweite Spiel gegen den noch Landeslegisten ist in der Regel eine noch härtere Nuss. So kamen im ersten Satz gegen MTV Goslar die Annahme und Abwehr nicht mehr so konstant, so dass Zuspielerin Lara Buchberger oft lange Wege gehen musste, um den Ball noch zu erlaufen. Passte die Annahme, so versorgte Lara ihre Angreifer mit guten Pässe, vor allem Andera Kaup schwärmte von den präzisen Kopfpässen über die Diagonalposition. Doch der Satz wurde am Ende Goslar zugeschrieben. Hinzu kam, dass vom Schiedsgericht viele nicht nachvollziehbare Entscheidungen gefällt wurden, gegen die es anzuspielen galt. Im zweiten Satz stabilisierte sich die Annahme wieder und wir konnten den Satzausgleich wieder herstellen. Goslar war im Angriff nicht der stärkste Gegner, doch die Feldabwehr war kaum zu knacken. Perfekt vorgetragene Mittelangriffe über Tanja Gerth fanden immer noch eine Hand, die den Ball rettete. Die langsam schwindenden Kräfte trugen noch dazu bei, dass die Angriffshärte nachließ und der Satzgewinn nur mit 25:22 knapp für uns ausfiel. Wir wussten, dass wir im nächsten Satz die Entscheidung erzwingen mussten, da unsere Kraft zunehmest nachließ. Es entwickelte sich ein Kopf an Kopf Rennen. Matschwinner wurden die Ersatzspieler, die bisher noch nicht viele Spielanteile gehabt hatten, und so durch Kurzeinsätze den Hauptakteuren die eine oder andere Verschnaufpause in der Abwehr gönnten. In den Auszeiten motivierten sich alle gegenseitig und ließen immer wieder den neuen Schlachtruf „FÜR TANJA“ erklingen. Beim Rückstand von 22:24 wehrte wir einen Satzball ab und Vivien Wagner ging zum Aufschlag. Durch zwei Punkte brachte Sie uns wieder in Schlagdistance und hatte sogar die Chance zum Matchball. Doch Goslar glich noch einmal aus und hatte nochmal Satzball. Zum Glück ging der Aufschlag ins Aus und Sarah Schmidtke sollte zum Matchwinner werden. Ihren letzten hart geschlagenen Aufschlag berührte die Goslarer Annahmespielerin noch, konnte den Ball aber nicht mehr kontrollieren. Ein grenzenloser Jubel brach heraus. Ein Spielerhaufen bildete sich in der Mitte des Spielfeldes und es flossen Tränen der Freude. Allen Spielerinnen an dieser Stelle ein großes DANKESCHÖN für die tolle Leistung in dieser schweren von Personalnot gezeichneten Saison.

Nochmals gute Besserung für Tanja von dieser Stelle u.

LANDESLIGA WIR KOMMEN!!!

 

 

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