Hallo SportskameradInnen!

Auf dieser Seite findet Ihr alles Wichtige rund um den Volleyballsport beim MTV Stederdorf und der VSG Stederdorf/Wipshausen: Infos, Portraits, Berichte von Punktspielen und unseren besonderen Events. Wir hoffen, Ihr habt Spaß beim Stöbern und besucht uns gerne wieder.

 

 

 

Doppelte Revange angepeilt

 

„Mit beiden Mannschaften haben wir noch Rechnungen offen“, hebt VSG-Mittelblockerin Jennifer Imm vor dem letzten Heimspieltag der VSG Stederdorf/Wipshausen in der Saison 2018/2019 hervor. Sowohl gegen den MTV Braunschweig II als auch gegen den MTV Gifhorn verlor die VSG in der Hinrunde glatt mit 3:0.

Aber nicht nur das: Dank des Sieges am vergangenen Wochenende steht die VSG auf dem heiß begehrten Relegationsplatz und möchte alles dransetzen, diesen zu verteidigen. „Mit MTV Braunschweig II ist auch unser direkter Gegner um den Relegationsplatz zu Gast. Wir werden versuchen, anders als im Hinspiel, dieses Mal den Druck im Aufschlag vorzugeben um die Punkte bei uns zu behalten“, so Jennifer Imm. Allerdings kommt mit dem MTV Gifhorn kein Geringerer als der aktuelle Tabellenführer zusätzlich in die Pestalozzihalle. „Unser Fokus liegt auf dem Spiel gegen den direkten Konkurrenten, aber wenn sich gegen Gifhorn Chancen ergeben, wollen wir die natürlich auch nutzen.“

Dieses Ziel muss die VSG wieder ohne Trainer Till Vollhardt angehen. Auch die Personalsituation ist noch nicht abschließend geklärt. „Wir werden wieder viel Kampfeswillen und Teamgeist reinlegen. Mit der Unterstützung unserer Fans können wir zuversichtlich die Sache angehen“, meint Jennifer Imm. 

 

 

Nach 35 Jahren Volleyball: Claudia nimmt Abschied
 
 
 
Mit 3:2 (23:25/25:18/25:13/23:25/15:8) hat unsere 2. Damen ihr Auswärtsspiel in Ilsede gewonnen. Doch das Ergebnis war an diesem Tag eher zweitrangig. Nach der Partie gab es Sekt, einen Blumenstrauß und viel Applaus für Claudia Hoffmann. Im Tie-Break gegen den Kreisrivalen hat die Zuspielerin ihre letzten Ballwechsel für die VSG bestritten. Sage und schreibe 35 Jahre lang stand Claudia erst für den MTV Stederdorf und dann für die VSG Stederdorf/Wipshausen auf dem Feld. Wie viele Punkt-, Pokal, und Trainingsspiele sie in dieser Zeit bestritt, hat wohl niemand mitgezählt. Etliche Trainer hat Claudia erlebt, viele verschiedene Manschaftskameradinnen gehabt, einige Zeit sogar mit ihrer Tochter Lisa in einem Team gestanden und in jüngster Zeit war sie stets umgeben von Mitspielerinnen, die noch nicht einmal auf der Welt waren, als sie ihre ersten Bälle pritschte. Aber jede Mitspielerin hat sich wohl stets gern von Claudias guter Laune und ihrer Frohnatur anstecken lassen. Mit Claudia geht nun eine jener Spielerinnen in den Ruhestand, die sogar noch die goldenen Zeiten in den Achtzigern und frühen Neunzigern miterlebt haben, die vielen Turnierwochenenden, Partys und die Fahrten zum Ski-Club ins damals noch geteilte Berlin. Doch nun ist Schluss - und da darf man ruhig mal eine Träne verdrücken. Danke Claudia!
 
Und wie war das Spiel gegen Ilsede? Leider nicht ganz so, wie es sich die Zweite gewünscht hatte. Um mit Spitzenreiter Helmstedt/Barmke auf Tuchfühlung zu bleiben, wäre ein 3:0 nötig gewesen. Doch das hatte sich schon nach dem etwas fahrigen und unkonzentrierten ersten Satz (sieben verkloppte Angaben) erledigt. Die stark und konzentriert aufspielenden Ilsederinnen holten einen verdienten 1:0-Vorsprung, ehe sich unsere Mannschaft auf ihre Stärken besann und mit harten Aufschlägen, guter Feldverteidigung und Annahme sowie effektiven Angriffen einen 2:1-Vorsprung rausholen konnte. Im dritten Durchgang gab es dann wieder einen bösen Durchhänger in Annahme und Spielaufbau, ehe sich das Team im Tea-Break einen verdienten Sieg holte. Im Rennen um die Meisterschaft muss man nun Helmstedt/Barmke den Vortritt lassen und sich bei bislang nur einer Niederlage mit der Vizemeisterschaft zufrieden geben. Auch ein respektables Ergebnis! Mal schauen, was in der Relegation noch so alles drin ist.

 

 

5 x 3:0, 14 Spieler am Start, Tabellenführer, neue Trikots, Super Stimmung

Am letzten Heimspieltag der Saison unserer 3. Damenmannschaft haben die Mädels nochmals gezeigt, dass der Weg steil nach oben geht. Mit einer eindrucksvollen Siegesserie von fünf 3:0 Siegen hat sich die Nachwuchsmannschaft der VSG an die Tabellenspitze der Regionsoberliga gespielt. Noch beeindruckender ist die Tatsache, dass zum Heimspiel bis auf eine Spielerin der Kader 14 Spielerinnen stark war. Das hatte es lange nicht gegeben. Auch den zahlreichen Zuschauern wurde nicht nur Masse, sondern auch Klasse geboten. Im ersten Spiel gegen die Gäste aus Wolfsburg konnten auch die erst kürzlich zum Team gestoßenen Spielerinnen zeigen, was sie gelernt haben. Mit konstant guten Aufschlägen und einer geringen Fehlerquote konnte der Gegner schon im Ansatz unter Druck gesetzt werden. Deutlich war den Gästen die ungewohnt niedrige Hallenhöhe anzumerken. Die Sätze waren dennoch heiß umkämpft, so dass die Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen und einige Rettungstaten bejubeln konnten. Mit einem 3:0 Sieg im ersten Spiel konnten somit alle beruhigt in die Spielpause gehen.

Mit dem zweiten Gegner aus Salzgitter hatten wir aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen. Leider verletzte sich bei diesem Spiel Semra, so dass wir aus Mangel an Personal (heute völlig undenkbar) das Spiel abbrechen mussten und als Verlierer vom Feld schlichen. Das sollte anders werden. Die Mädels zeigten vor allem in der Sicherung und Feldabwehr, dass sie in den vergangenen Trainingseinheiten aufgepasst haben und ließen nur wenige Bälle ins Feld fallen. Starke Aufschläge waren wieder einmal das Fundament zum Satzerfolg, denn im weiteren Spielverlauf machten uns die Salzgitteraner er nicht leicht. Die Gastmannschaft besteht aus sehr jungen Spielerinnen, die technisch gute ausgebildet sind und viele Bälle vom Boden kratzten. Wenn alle 10 cm größer wären, hätten wir an diesem Tag wesentlich mehr Mühe gehabt den Sieg einzufahren. Obwohl im zweiten Spiel der Gegner weniger Punkte erzielte als im ersten Spiel, war das Spiel viel emotionaler und kippte erst in der zweiten Spielhälfte zu unseren Gunsten. Stärkste Aufschlagspieler auf VSG Seite waren diesmal Aline, Lilli, Alex und Sherife. Sherife ist sowieso ein Glücksgriff für das Team. Wo hat sich das Mädel nur die letzten sechs Jahre in Peine versteckt. Erst unser Jedermannschleifchenturnier Anfang Januar konnte sie überzeugen, für die VSG ans Netz zu gegen. Auch unsere große Lilly ist aus Neuseeland zurückgekehrt und ist wieder mit von der Partie. Auf keinen Fall dürfen wir die neuen Trikots vom Restaurant Apostel vergessen, die natürlich mindestens 50 % zum Erfolg beitragen. Hier auch ein großer Dank an Bernd, der sich, wie gewohnt, um das Sponsoring bemüht hatte. Erwähnenswert ist auch Melli an diesem Spieltag, die absolut fehlerlos blieb…… denn sie hat den Jungstern den Vortritt gelassen und die sechs Sätze von der Bank verfolgt. Schade, dass nicht mehr aktive Spieler und Spielerinnen der anderen Mannschaften den Weg in die Luhberghalle gefunden haben. Ich kann euch nur sagen: Ihr habt was verpasst.

 

Gut gefrühstückt - und dann ein 3:0
 

Zum Gastspiel unserer 1. Herren beim VfL Wolfsburg II schreibt Trainer "Mungo" den etwas anderen Spielbericht:

Die beiden einzigen Spiele, die meine Mannschaft in dieser Saison verloren hat, warenn Sonntagspiele: das erste Punktspiel gegen Gifhorn II und kurz davor ein Pokalspiel. Jetzt sollten wir wieder an einem Sonntag spielen, und dann auch noch gegen den starken VFL Wolfsburg II, der zwei wirklich gute Mittelblocker und einen guten Vierer in der Mannschaft hat. Zu allem Überfluss sagten Sascha und Dome wegen Familienfeiern ab, und auch Sören stand wegen Krankheit nicht zur Verfügung. Aus diesen Gründen war Peter bereit, mal wieder einzuspringen; für die beiden Trainer ein Glücksfall, da  Peter auf jeder Position eingesetzt werden  kann und trotz seiner 45 Lenzen stets sehr gute Leistungen abliefert.

 

Um die Gemeinschaft nochmals zu verstärken, trafen sich die Spieler Sonntagfrüh zum gemeinsamen Frühstück bei Mungo um anschließend gemeinsam nach Wolfsburg zu fahren.

Kurzer Einschub für alle anderen Mannschaften: Man kann auch ohne Spielerpässe spielen, wenn jeder Spieler einen gültigen Personalausweis bei sich hat, oder die Mannschaft einen Chris Hansen hat, der die Spielerpässe nach Wolfsburg bringt. Nun konnte es mit 8 Spielern und beiden Trainern losgehen.

Die Spieler sollten mit viel Spaß und Freude in das Spiel gehen und mit guten Leistungen Ihren Spaß noch steigern. Schon nach dem ersten Spielzug, der mit einer druckvollen Angabe von Mohsen eingeleitet wurde, war mir klar (Mungo) Das Spiel gewinnen wir 3:0. Die Körpersprache meiner Mannschaft und die Freude auf dem Spielfeld war unbeschreiblich. Alle Spieler riefen ihre Leistung ab. Das ging mit konzentrierten, druckvollen Angaben los, mit einem effektiven Block weiter, setzte sich fort mit einer super Abwehr (es fielen während des gesamten Spieles, wenn überhaupt, 5 Bälle bei und ins Spielfeld), einem fast fehlerfreien Zuspiel und endete meistens mit einem Bodenkontakt des Balles im gegnerischen Feld nach dem Angriff. So etwas sieht man vielleicht noch ab und zu in der Landesliga. Die Annahme war wie die Abwehr der Grundstein des guten Spiels. Die Gegenspieler und Zuschauer staunten ein ums andere mal. Der Kommentar eines Zuschauers (der Trainer vom MTV Gifhorn II, der gekommen war um uns hoffentlich verlieren zu sehen) war nach dem Spiel: "sehr souverän und beeindruckend". In allen drei Sätzen zusammen hatten wir nur 43 Rotationen.

 

Kurz etwas zu den Spielern:

1. Mohsen: Druckvolle Angaben, ein fast fehlerfreies Zuspiel und eine gute Blockarbeit, dazu die Ruhe selbst.

2. Willi: Was soll man da sagen, er hat eine Höhe im Angriff und im Block; da verzweifeln die Gegenspieler und würden bestimmt klatschen, wenn sie Zuschauer wären, dazu hat er einen Armzug wie in dieser Klasse kein anderer Spieler.

3. Marcus G.: Ähnlich wie Willi, dazu mit einer Annahme und Abwehr, die für einen Zwei-Meter-Mann nahezu unmöglich sind.

4. Peter: Super Übersicht, liest das Spiel des Gegners und sagt seinen Mitspieler oftmals den Spielzug des Gegners richtig voraus; dazu eine super Annahme und Abwehr und punktgenaue Angaben.

5. Frank: Wer mit fast 50 Jahren solch eine Leistung bringt, sollte dem lieben Gott dafür  dankbar sein. Druckvolle Angaben und ein variabler Angriff sind seine Stärke, dazu macht er immer Stimmung auf oder neben dem Feld

6. Robin: Wenn auch oft erst im zweiten Satz eingesetzt, bringt er immer seine Leistung, Er hatte bei diesem Spiel nicht einen Fehlschlag beim Angriff. So muss das sein.

7. Jonas: Der Kerl hat Kraft ohne Ende, seine Angriffe sind sehr druckvoll, und seine Angaben sind für den Gegner schwer zu kontrollieren.

8. Marcus H: Den muss man gesehen haben, was der als Libero macht ist unbeschreiblich. Mehr braucht man da nicht zu sagen.

9. Reinhard und Mungo: Die beiden ergänzen sich super und finden fast immer die richtigen Worte am Spielfeldrand. Das Training zeigt Früchte. Die Ideen der beiden werden  immer öfter von den Spielern umgesetzt. Die beiden haben wirklich Spaß an ihrem "Job".

 

Besten Dank auch an Chris Hansen, der uns die zu Hause vergessenen Pässe nach Wolfsburg brachte; so etwas ist nicht gerade selbstverständlich. Das Schiedsgericht aus Vorsfelde war vorzüglich, hatte es aber auch leicht bei zwei technisch starken Mannschaften. Das Spiel dauerte 59 Minuten, die Sätze gingen 25:15, 25:18 und 25:18 aus.

 

Vielen Dank an die Spieler,. Das war ein super Spieltag!

 

Mega-Schleifchenturnier zum Jahresauftakt
 
So groß war der Andrang noch nie: Gut 60 Spierinnen und Spieler (oder waren es insgesamt sogar 70?) sind beim Neujahrs-Schleifchenturnier in der Luhberghalle am ersten Sonntag im neuen Jahr dabei gewesen. Mehr als fünf Stunden lang gab es dort Mega-Spaß an unserem Sport, und die Luhberghalle hätte gerne noch ein drittes Feld haben können. Die immer wieder neu zusammengelosten Mixed-Teams sprühten vor guter Laune, und der Andrang bei den Auslosungen der neuen Mannschaften war riesig. Mit von der Partie waren wieder einmal nicht nur Spielerinnen und Spieler aller unserer Punktspielmannschaften sowie der Hobbies aus Stederdorf und Wipshausen, sondern auch befreundete Akteuere aus anderen Vereinen, etwa aus Gifhorn, Braunschweig oder Vechelde. Da spielten dann Regionalliga-Cracks neben Jugend- und Hobbyspielern - und alle haben gleichermaßen ihren Spaß.
 
Herzlichen Dank an alle Helfer in der Halle und am Büfett. Und merkt euch schon mal den 5. Januar 2020. Dann ist wieder Neujahrs-Schleifchenturnier.
Wenn die Kapitänin mit dem Kapitän.....
 
Wir freuen uns riesig über eine waschechte Volleyball-Ehe! Marleen und Dominik sind kurz vor dem Weihnachtsfest in den Hafen der Ehe eingelaufen. Unsere Beachwartin und Mannschaftsführerin der 2. Damen und der Kapitän der 1. Herren heirateten am 18. Dezember im Standesamt der Gemeinde Edemissen. Viel Glück und viel Segen wünscht die ganze Volleyballabteilung!
 

 

Danke Vermilion

 

Dank des Nachbarschaftsfonds von Vermilion konnten die beiden Flüchtlinge und Volleyballspieler Mohsen und Hamedi mit Trainingsbekleidung ausgestattet werden.

 

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